Hope auf der Kerwe in Kürnbach

Kürnbacher Schwarzrieslingskerwe am Sonntag 28. Oktober von 11.00 bis 18.00 Uhr

Wir laden Euch herzlich ein hope e.V. im Rahmen der Kürnbacher Kerwe, die in der historischen Hessenkelter ein Kunstgewerbemarkt veranstaltet, zu besuchen.
hope e. V. ist mit seinem Verkaufs- und Informationsstand nun schon das vierte Mal vertreten.
Auf unserem Verkaufstisch bieten wir wunderschönes afrikanisches Kunsthandwerk an.
Von Schmuck über ausgefallene Taschen bis hin zu afrikanischem Weihnachtsschmuck und einzigartigen Karten.
Alle Produkte wurden in Kenia handgefertigt.
Die Einnahmen kommen allesamt unserer Ostafrikahilfe zugute.

Großartige Resonanz in Kürnbach

Auf starkes Interesse und großartige Resonanz stieß unser Vortrag am 28. 09. 2018 im Evangelischen Gemeindehaus in Kürnbach.

Nach der Eröffnung durch zwei Klarinettenduette von Carmen Riepl und Ingrid Bubenitschek-Köhler begrüßte Pfarrerin Ulrike Trautz von der Evangelischen Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach mit herzlichen Worten die Besucherinnen und Besucher.
Mit herrlichen Tier- und Landschaftsbildern, untermalt von bezaubernden Perkussion-Klängen, verschaffte Klaus Boch dem Publikum einen stimmungsvollen Einstieg in die afrikanische Welt, der mit langanhaltendem Applaus bedacht wurde.
Es folgte ein beeindruckender und lebendiger Vortrag von Marlies Huber-Boch und Hubert Bubenitschek über die Projektarbeit des Vereins in Mbale/Westkenia. Die Gäste erhielten Informationen über die Geschichte, die Kultur und die zahlreichen Ethnien des Landes sowie über die politischen Zusammenhänge und das Bildungssystem des kenianischen Staates.
Vor allem wurde über die Arbeit von hope e. V. in West-Kenia berichtet, über die Leistungen und Erfolge des Vereins in seiner noch jungen Geschichte. Anhand einiger Einzelfälle erhielten die Zuhörer Einblicke in die Not und das Leid der dort lebenden Kinder. Durch regelmäßige Ernährung, medizinische Versorgung und Bildung ermöglicht hope e. V. den jungen Menschen ein gesundes Aufwachsen und vermittelt ihnen eine Lebensperspektive. Die Ausführungen wurden durch Bilder und Filmsequenzen veranschaulicht, die beim Besuch von fünf Vereinsmitgliedern im April dieses Jahres im Projektgebiet entstanden sind.
Das Interesse der Besucherinnen und Besucher im vollbesetzten Saal war überwältigend, was sich auch in vielen intensiven Gesprächen an unserem Informations- und Verkaufsstand, der von Volker Lehmann und Ulli Jäger betreut wurde, zeigte.
Helferinnen aus der Evangelischen Kirchengemeinde sorgten für Getränke und einen kleinen Imbiss.

Für hope war die Veranstaltung ein voller Erfolg: ein begeistertes Publikum, ein reger Austausch und sehr viel Zuspruch. Wir erzielten 632,- € Einnahmen und konnten fünf neue Patenschaften gewinnen!!!

Ein herzliches Dankeschön geht an die Evangelische Kirchengemeinde und die zahlreichen Besucherinnen und Besucher.

Unglaublicher Spendenerlös

Christian Sigwarth und Mathias Zirm  (1. und 2. Vorsitzender des Freundeskreises der Jungen Union) und Wolfgang Riffel (1. Vorsitzende des CDU Ortsverbandes Karlsdorf) überraschten Volker Lehmann und Marlies Huber-Boch (beide hope e.V.) vergangene Woche mit einem Scheck in Höhe von 1320,- €.
Der Erlös stammt aus dem Verkauf der Likörfreunde beim diesjährigen

Karlsdorfer Straßenfest

. Christian Sigwarth stellte fest, dass das diesjährige Ergebnis das bisher beste in der „Tradition“ des bisherigen Likörverkaufs für einen sozialen Zweck darstellte.
Den Spendenbetrag werden wir für die immer wieder anfallenden medizinischen Notfälle (Untersuchungen, Behandlungen, Krankenhausaufenthalte) in unserem Projektgebiet in Mbale verwenden.

Aktuell stehen chirurgische Eingriffe bei zwei unserer Kinder an. Wir werden berichten.

Unser herzlicher Dank geht an den Freundeskreis der Jungen Union für den unglaublichen Spendenbetrag von 1320,- €.

Außerdem bedanken wir uns bei den Helfern Pfarrer Dr. Thorsten Forneck, Gemeinderätin Alexandra Huber, Vertreterin der Cariatas Christiane Rathgeb.
Und selbstverständlich bei den  zahlreichen Besucherinnen und Besuchern des ausgesprochen individuell gestalteten Verkaufsstandes der Likörfreunde.

Spendenaktion beim Federseelauf:

Hilfe, die ankommt!

Beim alljährlichen Spendenlauf rund um den Federsee erlaufen Schülerinnen und Schüler des Progymnasiums Bad Buchau Sponsorengelder für ein selbst ausgewähltes Hilfsprojekt. Im letzten Jahr wurde bei dieser Aktion unser Verein unterstützt.

Im Juli d. J. besuchte Birgit Stolz-Hoffmann, 2. Vorsitzende von hope e.V., das Progymnasium und stellte der Schülermitverwaltung (SMV) vor, wie die letztjährigen Spendengelder verwendet wurden.

„Well done, well done!“ („Gut gemacht, gut gemacht!“), so werden die Vorschulkinder in Mbale/Kenia gelobt, wenn sie ihr Abc der Klasse vorgesprochen haben. Und so kann man auch den Schülerinnen und Schülern des Progymnasiums zurufen: „Well done!“, da sie im letztjährigen Lauf um den Federsee Geld für eine neue Wellblechhütte in unserem Projektgebiet in Mbale „erlaufen“ haben. Die geräumige Hütte dient zunächst als gut geschütztes Materiallager für unseren Vorschulneubau und wird später zu einer Küche ausgebaut.

Birgit Stolz-Hoffmann konnte sich an Ostern in Kenia davon überzeugen, wie schnell und gut das neue Wellblechgebäude von den Arbeitern vor Ort erstellt wurde. Aber, damit nicht genug: Das Geld des letztjährigen Federseelaufs reichte nicht nur für den Lohn der Arbeiter und das Baumaterial, sondern auch um das neue Tor und die Toiletten farblich ansprechend bunt zu gestalten. Für die Kinder war es spannend dabei zuzuschauen, wie die Bilder entstanden. Dazu ließ sich der kenianische Maler James von den Entwürfen der Schülerinnen und Schüler des Progymnasiums inspirieren.

Das nächste wichtige Projekt in Mbale ist nun ein energiesparender Herd, mit dem das tägliche Essen – meist Bohnen und Reis – zubereitet werden kann. Bis jetzt wird das Essen für nahezu 150 Kinder tatsächlich noch jeden Tag auf einer offenen Feuerstelle gekocht.

Der Spruch „Well done!“ geht übrigens noch weiter: „Try again another time…“ – „versuche es irgendwann noch einmal…“

Das nahmen die Schülerinnen und Schüler des Progymnasiums wörtlich und beschlossen, beim diesjährigen Federseelauf noch einmal ihr Bestes zu geben und das Spendengeld wieder nach Mbale zu schicken.

Am 17. Juli  starteten nun 132 Läuferinnen und Läufer des Progymnasiums Bad Buchau und erliefen bei ihrem 16 km – Charitylauf  2000,– Euro für die Kinder in Mbale / Kenia.

Nun können zwei energiesparende Herde finanziert werden, die in der oben beschriebenen Wellblechhütte – fachmännisch installiert – die beiden  offenen Kochstellen ersetzen.

Wir bedanken uns herzlich bei der SMV, den Läuferinnen und Läufern, den Sponsoren und Organisatoren des diesjährigen Federseelaufes.

 

Interessierte Schüler – und Lehrerschaft

  1. 06. 2018:

Vor der komplett versammelten Schüler- und Lehrerschaft der Eduard Spranger – Schule in Oberderdingen

stellte Vorstandsmitglied Hubert Bubenitschek unsere Arbeit in Ostafrika vor.

Er vermittelte den Zuhörern Eindrücke über Kenia, seine Landschaften, seine Tierwelt und die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen.  

Im Mittelpunkt des Vortrags standen die notleidenden Kinder im Projektgebiet in Mbale, die der Verein seit inzwischen acht Jahren versorgt und fördert. Er zeigte Bilder und  Filmaufzeichnungen, die wir bei unserem Besuch in Mbale im April 2018 gemacht haben, erläuterte unsere Arbeit und beantwortete Fragen.

Tief beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte von den Lebens- und Lernbedingungen, die dort herrschen, aber auch von der ansteckenden Fröhlichkeit, die unsere Kinder ausstrahlen.

Ein großes Kompliment geht an die Schülerinnen und Schüler, die sehr aufmerksam und interessiert zuhörten und viele Fragen stellten.

Die Schülermitverantwortung der Eduard Spranger – Schule hat dem Verein für seinen Kindergarten zwei Tafeln gespendet sowie den neuen Wassertank mitfinanziert. Hierfür sei den Schülerinnen und Schülern nochmals sehr herzlich gedankt, sowie Frau Liebel, die die Verbindung zwischen der Schule und dem Verein hergestellt hat.

Großer Dank geht auch an die Schulleiterin Frau Bauersfeld, die es ermöglicht hat, das Projekt in der Unterrichtszeit vor Ort zu präsentieren.

Zusätzlicher Wassertank

Vergangene Woche konnte die Installation unseres neuen 10.000 l – Wassertanks abgeschlossen werden. Der neue Tank wurde neben dem Toilettenhaus angebracht, um auch hier das anfallende Regenwasser der Dachfläche aufzufangen. Der bereits vorhandene 5.000 l – Tank wurde neben der Materialhütte installiert.

Nun verfügen wir über zwei Tanks, deren Inhalt vorgefiltert zum Kochen und Waschen genutzt wird. Was für unsere Köchin und die Erzieherinnen eine enorme Hilfe bedeutet: Jeder aufgefangene Liter Regenwasser muss nicht von der ca. 500 Meter entfernten Quelle geschöpft und bergauf ins Projekt getragen werden.

Dank der Spenden der Schönbornschule Karlsdorf-Neuthard (besonderer Dank an Peter Frey), der Eduard Spranger Schule Oberderdingen (besonderer Dank an Anja Liebel) und Moni´s Reiseshop (besonderer Dank an Moni Ratzel), wurde dieses Projekt ermöglicht. Herzlichen Dank ! ! !

Besuch in Mbale April 2018

Im April 2018 besuchten wir, fünf Mitglieder des Vereins, eine Woche unser Projekt in Mbale – selbstverständlich auf eigene Kosten.

Mit Gesang, Tanz und Trommelrhythmen bereiteten uns die Kinder, Jugendlichen und Angestellten einen herzlichen Empfang als Ben, unser Taxifahrer mit uns auf das Grundstück einbog, wo das hope development centre entsteht, und das unseren Kindern jetzt schon als Platz zum Spielen und Herumtoben dient.

Gleich zu Beginn erhielten die Kinder Kleidung und Schuhe, die wir aus Deutschland mitgebracht haben. Für jedes Vorschulkind gab es ein Buch zum Schreiben und Malen, sowie einen Beutel für die Schulsachen. Auch jede Menge Malstifte haben uns Spender mitgegeben, die an der Malecke, die wir in der Nähe des Eingangstores eingerichtet haben, zum Einsatz kamen.

Fünf Tage hielten wir uns im Projekt auf, erlebten die Kinder beim Vorschulunterricht, den unsere Erzieherinnen Emily und Esther in beengten, dunklen und einfach ausgestatteten Räumen abhalten.

Wir begleiteten unsere Köchin Sarah und ihre Assistentin Mama Paul beim mühseligen Wasserholen an einer Quelle am 500 m entfernt gelegenen Fluss. Zehnmal am Tag müssen die Frauen diese Strecke zurücklegen. Sie befördern das Wasser in 20 l – Kanistern, die sie auf dem Kopf tragen.

Wir sahen unserer Köchin Sarah zu, wie sie auf dem Lehmboden eines kleinen Bretterverschlags, der als Küche dient, auf zwei Feuerstellen täglich ca. 150 Kindern ein warmes Essen, bestehend aus Bohnen und Reis, zubereitet.

Trotz der einfachen, ärmlichen Verhältnisse nehmen die Kinder mit Freude am Unterricht teil, lernen eifrig Zahlen und Buchstaben, nehmen in der Mittagspause ruhig und zufrieden auf dem Boden sitzend ihre Mahlzeiten ein, um anschließend in kleinen Gruppen mit Spielen, Toben und Reden den Rest der Pause zu verbringen.

Es war eine arbeitsreiche und tief beeindruckende Woche, in der wir viele Vorhaben umgesetzt und einige neue auf den Weg gebracht haben.

Persönliche Gespräche

Mit sämtlichen Schülerinnen und Schülern der 7. und 8. Hauptschulklassen sowie mit unseren drei College-Girls, die in Kisumu, der nächst gelegenen Stadt, in einer Wohngemeinschaft leben, führten wir persönliche Gespräche zu ihren schulischen Leistungen und ihren beruflichen Perspektiven. Wir motivierten sie, alles für einen guten Schul- bzw. Studienabschluss zu tun, damit ihnen der Weg zu weiterführenden Schulen, in eine gute Berufsausbildung und in ein eigenverantwortliches Leben offenbleibt.

Auch mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tauschten wir uns intensiv aus und konnten uns dabei von ihrer hohen Motivation, ihrem großen Zusammenhalt und ihrer starken Identifikation mit dem Projekt überzeugen.

Vier Jungs absolvieren handwerkliche Ausbildungen im Kfz.-Bereich und leben in einer Wohngemeinschaft in Kisumu, wo sie sich sehr wohl fühlen und sich auf ihre Selbständigkeit vorbereiten. Wir besuchten sie an ihrem Arbeitsplatz und verschafften uns einen Eindruck von den Ausbildungsbedingungen. Stolz zeigten sie uns ihre Arbeitsstelle und waren sehr angetan von dem Interesse, das wir Ihnen entgegenbrachten. Die Ausbilder sind mit den Leistungen unserer Jungs sehr zufrieden.

Hope Development Centre

Unser im Jahr 2016 erworbenes Grundstück ist mittlerweile eingezäunt und mit einem Eingangstor, einschließlich eines kleinen Aufenthaltsraums für die Wachmänner, versehen. Die Toiletten sind fertiggestellt und in einem 5000 l – Tank sammeln wir Regenwasser als Trinkwasser und zum Waschen.

Mit dem „Fundi“ (Bauleiter) besprachen wir die Lage und Abmessungen der weiteren geplanten Gebäude. Das Errichten einer Materialhütte aus Wellblech haben wir sofort in Angriff genommen. Sie wurde während unseres Aufenthalts fertig gestellt und dient dazu,

die Materialien für das Gebäude der Vorschule sicher unterzubringen. Wir hoffen, dass wir mit dem Bau der dringend benötigten Vorschule bald beginnen können. Nach der Fertigstellung des Schulgebäudes rüsten wir das Materiallager in eine Küche um.

Zur Verschönerung des Eingangsbereichs haben wir James, einen hörgeschädigten Maler aus Kisumu, gewinnen können. Er verstand es hervorragend, unsere Wünsche und Ideen umzusetzen.

Die Kinder schauten fasziniert zu, wie er auf den kahlen Wänden die Tiere und Landschaften entwickelte. Immer mehr Kinder und Erwachsene gesellten sich zu dem Künstler und bestaunten sein Werk. Auch das Toilettenhäuschen hat von James einen bunten Anstrich mit wunderschönen Tiermotiven erhalten.

Gesundheitsvorsorge

Die Kinder in Mbale wachsen unter einer desolaten gesundheitlichen Versorgung auf. Der nächste Kinderarzt hat seine Praxis im 30 km entfernten Kisumu. Die Angehörigen unserer Kinder können sich weder die Kosten einer ärztlichen Behandlung noch die Fahrt zum Arzt leisten. Um dieser schlechten medizinischen Versorgung ein wenig entgegen zu wirken, führen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten mehrmals im Jahr vor Ort Medical Camps durch.

Ein solches Medical Camp fand auch während unseres Aufenthalts statt. Unser Vereinsmitglied Sophia Poll, eine gelernte Kinderkrankenschwester, führte zusammen mit einer kenianischen Kollegin die Untersuchungen durch. Die beiden erfassten und dokumentierten den allgemeinen Gesundheits- und Ernährungszustand der Kinder, führten Malariatests durch und behandelten Erkältungskrankheiten sowie Haut- und Fußinfektionen. Alle Kinder erhielten Vitamin A-Tabletten und Medikamente gegen Wurmbefall. Für vier Kinder mit erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen hat unsere Koordinatorin Recky kurz darauf einen Besuch bei einem Facharzt organisiert. Insgesamt 76 Kinder im Alter von

3 bis 10 Jahren haben wir an diesem Tag untersucht.

Mit einem gewissen Stolz können wir feststellen, dass sich der Gesundheitszustand der Kinder durch die regelmäßige Ernährung und die Medical Camps in den letzten Jahren deutlich verbessert hat.

Verabschiedet wurden wir am letzten Tag von unseren Kindern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wieder mit Gesang, Trommelrhythmen und Tanz.

Der Besuch war für uns alle ein beeindruckendes Erlebnis, das uns weiter darin bestärkt und anspornt, uns für diese Menschen und die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen einzusetzen.

Mitmachen-Ehrensache

Schönbornschüler jobben für hope e.V.

Die Jugendagenturen von Stadt- und Landkreis Karlsruhe, die Schulämter und das Kreisjugendamt veranstalteten zum Internationalen Tag des Ehrenamtes am 5.12.2017 die Aktion „Mitmachen – Ehrensache“ – Jobben für den guten Zweck. Jugendliche aller Schularten sollten an diesem Tag bei einem Arbeitgeber ihrer Wahl jobben und das dabei verdiente Geld einem wohltätigen Zweck spenden.

Traditionell nahmen die Schönbornschüler auch in diesem Jahr wieder an dieser Aktion teil. Die SMV und die Klassenlehrer der Werkrealschule Schönbornschule organisierten im Vorfeld den Ablauf des Aktionstages. Fast alle Schüler wollten mit ihrer Arbeitskraft etwas Gutes tun und  waren für den guten Zweck unterwegs!

Knapp 40 Werkrealschüler waren bereit für diese Aktion zu arbeiten. So verbrachten die Jugendlichen teilweise bis zu 8 Stunden in den unter-schiedlichsten Betrieben.

In diesem Jahr einigte sich die Schule darauf, uns den von den Schülern erarbeiteten Erlös zukommen zu lassen.

Die SMV der Schönbornschule unterstützt schon seit Jahren ein Patenkind in unserem Projektgebiet in Mbale.

Hope verwendet den Betragdieser großartigen Aktion für den Kauf eines weiteren Wassertanks für das „hope–development–centre“ und bedankt sich bei der SMV, den Klassenlehrern, insbesondere bei Peter Frey für diese tolle Unterstützung.

Das größte Lob geht jedoch an die Jugendlichen, die durch ihr großes Engagement bedürftigen Kindern geholfen haben. Dafür ein ganz dickes  DANKESCHÖN !!!!

Wie eine kleine Ziege zum Lebensretter wurde

Durch unsere vorweihnachtliche Spendenaktion “Ziegen für besonders bedürftige Familien” konnte indirekt der kleinen Cliven das Leben gerettet werden. Clivens Mutter, die mit ihren drei Kindern in Mbale lebt, kam in unser Projekt, um hier die für sie bestimmte Ziege abzuholen.

Sie hatte die vierjährige Cliven dabei, die bereits nicht mehr ansprechbar war und von ihrer Mutter getragen werden musste. Unsere Koordinatorin Recky organisierte sofort den Transport ins Krankenhaus nach Kisumu. Auf Nachfrage bei der resigniert wirkenden Mutter, weshalb sie nicht schon früher um ärztliche Hilfe nachgesucht habe, kam die übliche Aussage, dass sie  eine Behandlung für ihr Kind nicht bezahlen könne.

Recky begleitete die beiden nach Kisumu und veranlasste die sofortige Untersuchung, die Behandlung und den erforderlichen Krankenhausaufenthalt. Clivens Mutter konnte ebenfalls für die Dauer der dreitägigen Behandlung im Krankenhaus verbleiben.

Der behandelnde Arzt diagnostizierte eine schwere Malaria und einen extremen Flüssigkeitsverlust.

Ohne die eingeleitete Behandlung hätte das Kind noch maximal 24. Std. überleben können.

Malaria ist nach wie vor in Ländern südlich der Sahara bei Kindern unter 5 Jahren die Todesursache Nummer eins.

Cliven ist inzwischen gesund zuhause und besucht auch wieder unseren Kindergarten.

Gestern früh konnten Cliven und ihre Mutter die für sie bestimmte Ziege mit nach Hause nehmen.

Hätte die Ziegenaktion nicht stattgefunden, wäre  das kleine Mädchen heute nicht mehr am Leben.

hope bedankt sich bei der Frauengemeinschaft Karlsdorf herzlich dafür, dass wir die Arbeit unseres Vereins am Sonntag, dem 28. Januar  im Rahmen einer Veranstaltung im Thomas- Morus -Heim vorstellen durften.

Neben  Informationen über die Geschichte, die Kultur, die verschiedenen Ethnien und die politischen Zusammenhänge des kenianischen Staates,  wurde vor allem über die Arbeit von hope in West-Kenia berichtet. Unterstützt durch beeindruckende Bilder konnten verschiedene positive Lebensentwicklungen von Kindern aufgezeigt werden.

Das Interesse der Besucherinnen und Besucher im vollbesetzten Saal war überwältigend, was sich auch in vielen intensiven Gesprächen nach dem offiziellen Teil zeigte.

Am Freitag, dem 2. Februar, bekam hope von der Frauengemeinschaft Karlsdorf einen Scheck in Höhe von 1500,-€ überreicht – dem Erlös der Veranstaltung.

Für diese enorme Unterstützung möchte ich  mich – stellvertretend für unseren Verein – herzlichst bei der Frauengemeinschaft Karlsdorf bedanken.

Außerdem gilt unser Dank

–          den zahlreichen interessierten Besucherinnen und Besuchern

–          allen Spendern und  Paten

–          allen Freunden von hope, die aktiv zum Gelingen der Veranstaltung beigetreten haben.

Durch dieses konstruktive Miteinander entstand ein sehr schöner, kurzweiliger, informativer Nachmittag, in ausgesprochen angenehmer Atmosphäre.

Herzlichst

Marlies Huber-Boch, 1. Vorsitzende