Lebendige Ferien in Mbale – August 2019

In den diesjährigen Sommerferien boten wir den Kindern und Jugendlichen in unserem Projekt in Mbale ein umfangreiches und vielseitiges Programm mit sowohl musisch-kreativen und sportlichen Elementen als auch mit Angeboten zur Verbesserung der schulischen Leistungen und zur Stärkung der Persönlichkeit und des Teamgeistes.

Unsere jungen Menschen leben in äußerst armen Verhältnissen und ihr Aufwachsen ist durch starke Benachteiligungen gekennzeichnet. Sportliche und musisch-kreative Anregungen sind in dieser Region nicht vorhanden. Somit war es uns ein großes Anliegen, in den Sommerferien für die jungen Menschen solche Angebote zu schaffen.

Dabei ging es uns nicht um Freizeitunterhaltung, sondern um pädagogische Bildungsangebote zur gezielten Vermittlung musisch-kreativer und sportlicher Kompetenzen und zur Stärkung der Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen.

Hierzu stellten unsere beiden Koordinatorinnen Recky Awino Kyalo und Susan Agumba ein vierwöchiges Programm zusammen, in dessen Verlauf unsere jungen Menschen von professionellen und erfahrenen Künstlern, Sportlern und Trainern angeleitet wurden. Auch einige unserer älteren Jugendlichen, die weiterführende Schulen besuchen, waren als Verantwortliche eingebunden.

BUNTE BEGEISTERUNG

In der ersten Ferienwoche stand künstlerisches Gestalten auf dem Programm. Hierzu hatten wir James gewinnen können, der den Kindern bereits bekannt war. Sie hatten ihn in den vergangenen Monaten öfters dabei beobachten können, wie er auf dem Projektareal die Wände der Gebäude mit Malereien verschönert und die Klassenräume unserer neuen Vorschule mit pädagogisch wertvollen Bildern und Zeichnungen versehen hat.

Die Kunstwoche war für die Kinder eine völlig neue Erfahrung. Einigen von ihnen war die Aufregung anzumerken. Dennoch konnten sie sich sehr gut konzentrieren und entwickelten zunehmend Spaß am künstlerischen Gestalten. Unter der Anleitung von James lernten sie zeichnen und malen, bastelten Vögel, Drachen und kleine Kisten aus Papier, die sie stolz präsentierten.

James wurde in seiner Arbeit von Caroline unterstützt, die den Kindern die Herstellung von Perlenketten beibrachte. Caroline besucht eine Schule für Jugendliche mit geistiger  Behinderung und hat dies im Werkunterricht gelernt. Für sie war es eine große Freude und ein großer persönlicher Gewinn, einmal in der Rolle der Anleiterin Verantwortung zu übernehmen und ihr Können an die Kleinen weiterzugeben.

LERNEN MIT ACTION UND FUN

Es folgte eine Woche mit schulischem Lernen, in der Jugendliche weiterführender Schulen unseren Hauptschülern Nachhilfeunterricht erteilten. Sieben unserer besten Sekundarschüler hatten sich bereit erklärt, eine Woche lang ihre jüngeren Mitschüler in den Fächern Englisch und Suaheli, Mathematik, Naturwissenschaften und Sozialkunde zu unterrichten. Die Klassenzimmer der neuen Vorschule eigneten sich hierzu vorzüglich.

Die Sekundarschüler waren sehr motiviert und stolz, die Jüngeren zu unterrichten. Diese brachten ihre Lehr- und Übungsbücher mit und scheuten sich nicht, ihre Wissenslücken einzugestehen und Fragen zu stellen, wenn sie etwas nicht verstanden hatten. Sie brachten gegenüber den Älteren eine hohe Wertschätzung und Dankbarkeit zum Ausdruck, bezeichneten einige von ihnen sogar als „ihre Lehrer“. Die Sekundarschüler meisterten hervorragend diese Herausforderung und gewannen an Selbstvertrauen und Selbstachtung.

Aufgelockert wurde die Lernwoche durch Motto Williams, einem ehemaligen Rugbyspieler der kenianischen Jugendnationalmannschaft, der für einen Tag das Projekt besuchte. Motto Williams ist beruflich an der Kenyatta-Universität in Nairobi als Rugby-Trainer und Coach für Teambuilding tätig. Er begeisterte die Kinder und Jugendliche durch sportliche und spielerische Aktivitäten im Freien und vermittelte ihnen auf diese Weise die Bedeutung von Zusammenhalt und Teamgeist. Das abschließende Highlight des Tages war ein Rugbyspiel mit einer begeisterten Mannschaft vor einer ebenso begeisterten Zuschauermenge. Für die Kinder und Jugendlichen war es ein unvergesslicher Tag mit viel Action und Fun.

WHO AM I? – WER BIN ICH?

Das Thema der dritten Ferienwoche haben wir deshalb gewählt, weil unsere Kinder in äußerst armen Verhältnissen leben und wenig Ansprache und Unterstützung in ihrer Persönlichkeitsentwicklung haben. Aus diesen Mängeln resultieren ein sehr geringes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.

Wir haben daher Dan Oduor, einen Persönlichkeitstrainer für Jugendliche, für einen Workshop in unserem Projekt engagiert.

Die Jugendlichen erfuhren dabei,

  • wie man sich seiner selbst bewusst wird
  • wie man Ziele setzt und Entscheidungen fällt
  • welche Regeln in der Kommunikation zu beachten sind und
  • wie man mit anderen zusammenarbeitet und als Team agiert.

Dan fand einen hervorragenden Zugang zu den jungen Menschen. Mit persönlicher Ansprache und methodischem Geschick schaffte er es, „das Eis zu brechen“. Dan verhalf den Jugendlichen dazu, sich ihrer Potentiale bewusst zu werden, sich zu öffnen und vor Publikum darzustellen. Gern nahmen sie die zahlreichen wertvollen Impulse für die Entwicklung zu einer selbstbewussten und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit auf.

SPORT

Die vierte Ferienwoche stand ganz im Zeichen des Sports. Unsere Schüler waren dabei zu Gast in der benachbarten Munugi Primary School, die uns ihr Gelände und die benötigten Gerätschaften für verschiedene Mannschaftssportarten zur Verfügung stellte. Als Trainer stand uns Bernard Ngesa, ein Lehrer der Munugi-Schule, zur Verfügung. Zu den sportlichen Aktivitäten gehörten Leichtathletik, Fußball und Volleyball. Neben dem Erlernen der Techniken und Spielregeln der verschiedenen Sportarten standen auch der Spaß, die Übernahme von Verantwortung und die Stärkung des Teamgeistes im Vordergrund.

ALLTÄGLICHE AKTIVITÄTEN

  • Kinderchor

Über die gesamten vier Wochen standen Singen und Tanzen täglich auf dem Programm. Chorleiter Maurice studierte mit den Primary-Schülern neue Lieder und Tänze ein. Sogar ein Knabenchor fand sich zusammen.

Singen und Tanzen sind zu einem festen Bestandteil des Zusammenlebens in unserem Projekt geworden. Immer bei großen Ereignissen, z. B. bei der Begrüßung und Verabschiedung von Gästen, oder bei Feierlichkeiten auf dem Projektgelände, tritt der Chor mit Gesang und Tanz in Aktion und bereichert das Geschehen.

Unser ausgebildeter Chorleiter Maurice versteht es vortrefflich, die Jungen und Mädchen anzuleiten und für die Musik zu begeistern. Gemeinsames Singen und Tanzen stärkt die künstlerische Ausdrucksfähigkeit und das Selbstwertgefühl der Kinder. Viele weitere Kinder sind während der Ferienaktivitäten dem Chor beigetreten.

  • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten

Täglich gab es eine warme Mahlzeit und die Jungen und Mädchen halfen bei den anfallenden Küchenarbeiten, ebenso beim täglichen Aufräumen und bei den Reinigungsarbeiten, tüchtig mit.

VOLLER ERFOLG

An der Abschlussveranstaltung unseres Kreativ – und Bildungsangebotes nahmen zahlreiche Angehörige unserer Kinder und Jugendlichen teil. Das Programm der Veranstaltung zeigte noch einmal, wie vielfältig das Ferienangebot war und mit welcher Freude die Schüler daran teilgenommen haben. Und: was sie alles gelernt haben!

Die Angehörigen zeigten sich ausgesprochen beeindruckt von den Darbietungen der Schüler. Einige ergriffen spontan das Wort und drückten mit kurzen Ansprachen und Dankesworten ihre Freude und Wertschätzung aus.

Den Schülerinnen und Schülern, die sich besonders engagiert hatten, wurde an der Abschlussveranstaltung – als zusätzliche Anerkennung – neben einem besonderen Lob auch ein Präsent überreicht.

DANK

Die vielseitigen Ferienaktivitäten wurden uns durch die Einnahmen aus dem

Spendenlauf des Progymnasiums Bad Buchau im Juli 2019

ermöglicht. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle noch einmal den Schülern, Lehrkräften und Sponsoren in Bad Buchau!

Federseelauf 2019

Am 17.7. 2019 starteten die Schülerinnen und Schüler des Progymnasiums Bad Buchau wiederum zu ihrem alljährlichen Spendenlauf

Wieder höchst motiviert und wieder höchst erfolgreich!
Rund 2600 € kamen als Spende für hope e.V. zusammen – vielen, vielen Dank. Der Betrag reichte nicht nur für die noch dringend benötigten Schulmöbel, zusätzlich können wir von dem Geld weitere Bildungsangebote im Bereich Kunst, Musik und Children‘s Empowerment für die Kinder in Mbale finanzieren.

Die Schülerschaft des Progymnasiums Bad Buchau hat in den vergangenen zwei Jahren schon für erhebliche Verbesserungen auf dem Gelände unseres Projekts gesorgt: Den Bau eines Wellblechgebäudes, das zum einen den Erzieherinnen als Vorbereitungs- und Besprechungsraum dient und außerdem bei Regen als Essensraum für die Kindergartenkinder genutzt wird. Weiterhin konnte von den bisherigen Spendenbeträgen die künstlerische Gestaltung des Eingangstores und einiger Gebäude finanziert werden.

Herzlichen Dank an die Schülermitverwaltung (SMV) des Progymnasiums Bad Buchau , an die Läuferinnen und Läufer, die Sponsoren und die Organisatoren des Federseelaufs.

Schulleiter Mathias Hoffmann und Vereinsmitglied Birgit Stolz Hoffmann bei der Scheckübergabe.

Endlich haben wir eine Küche!

Die seit Jahren unzumutbare Situation der provisorischen und energieintensiven Kochstelle hat nun ein Ende.

Seit Beginn unseres Projekts bereiten unsere Köchinnen das Essen für über 100 Kinder an einer offenen Feuerstelle zu.

Dank einer großzügigen Spende konnten wir nun eine Küche mit der entsprechenden Ausstattung bauen lassen.
Neben zwei hochwertigen und vor allem energieeffizienten Herden,  ist die Küche ausgestattet mit einem Spülbecken, mit Arbeitstischen und Regalen. Die beiden Kochherde sind so konzipiert, dass der Feuerholzverbrauch um 2/3 reduziert werden konnte.

Dies bedeutet für unsere Köchinnen Sarah und Mama Paul eine unvorstellbare Erleichterung ihrer täglichen Arbeit.

Außerdem haben die beiden Köchinnen jetzt die Möglichkeit, das bisherige Essensangebot (in der Hauptsache Reis und Bohnen), um frisches Gemüse zu ergänzen.

Die Mitarbeiterinnen, die Kinder in Mbale/Kenia und das hope- Team in Deutschland bedanken sich an dieser Stelle herzlichst für die großzügige Spende, die uns den Bau der Küche, die Einrichtung und letzten Endes die Erweiterung des Essensangebotes ermöglicht hat.

Einweihungsfeier Vorschule

Fröhliche und bewegende Einweihungsfeier der hope e. V. –Vorschule in Mbale/Kenia am 15. 06. 2019

Schon die Begrüßung durch die 130 Kinder und Mitarbeiterinnen war überwältigend. Mit lauten Rufen, Transparenten, Gesang, Tanz und rhythmischen Klängen hießen sie die Gäste aus Deutschland willkommen. Die neue Schule und das Areal hatten sie wunderbar herausgeputzt und geschmückt und sich auf den großen Tag bestens vorbereitet.

Die Freude und Herzlichkeit bei der Begrüßung galt insbesondere Franz Xaver Wieninger aus Niederbayern/Deutschland, der durch eine großzügige Spende den Bau der Schule ermöglicht hat. Er war mit dem befreundeten Ehepaar Monika und Klaus Oberwallner ins Projektgebiet nach Mbale/Kenia gereist, um die Einweihung seiner Vorschule persönlich vorzunehmen.

Marlies Huber-Boch, die Vorsitzende des Vereins hope e. V., der insgesamt 170 junge Menschen von 3 bis 20 Jahren betreut, begrüßte in ihrer Ansprache den Ehrengast und bedankte sich aufs herzlichste für sein Kommen. „Mit Ihrer großzügigen Spende haben Sie das Leben dieser Kinder und unserer Mitarbeiter hier draußen im „Outback“, wo es außer uns keine andere Hilfsorganisation gibt, entscheidend verändert“, so Huber-Boch. Gemeinsam mit Franz Xaver Wieninger schnitt sie in einer feierlichen Zeremonie das Eröffnungsband durch und enthüllte die Tafeln mit den Namen der Initiatoren.

Die Gäste von der Bezirksregierung Vihiga County zeigten sich sehr beeindruckt von dem neuen Schulgebäude und drückten in ihren Grußworten ihre Unterstützungs- und Kooperationsbereitschaft aus.

Elisheba Avoga, in der Bezirksverwaltung Vihiga County für das Programm zur frühkindlichen Entwicklungsförderung verantwortlich, sagte der neuen Vorschule die staatliche Anerkennung zu und war von den räumlichen und konzeptionellen Rahmenbedingungen so beeindruckt, dass sie die Schule zum Vorbild für künftige Schulprojekte in der Region erklärte.

Dan Oduor, Projektkoordinator bei der Sauti Kuu Foundation, bedankte sich in seiner Ansprache für die Einladung und hob in eindrücklichen Worten hervor, dass die Kinder unsere Zukunft sind und ihre Bildung und Entwicklung zu selbstbewussten Menschen zu den wichtigsten Erziehungsaufgaben zählen. „Gebt den Kindern eine starke Stimme“, so das Leitmotiv der Sauti Kuu Foundation.

Mit Unterstützung durch unsere Lehrkräfte und des erfahrenen Chorleiters Maurice haben die Kinder mit einem Gedicht, sowie Gesängen und Tänzen der Eröffnungsfeier einen wunderschönen Rahmen verliehen.

Die Schule gibt dem Verein nun die Möglichkeit, die „Jüngsten“ unter sehr guten Bedingungen zu unterrichten.

Darüber hinaus werden die Räume auch genutzt für:

  • Workshops für die älteren Kinder und Jugendliche
  • Informationsveranstaltungen für Eltern und Angehörige
  • ärztliche Untersuchungen.

Bei einem Rundgang durch die Schule überzeugte sich Franz Xaver Wieninger vom wertvollen Nutzen seiner Spende. Er erlebte eine Unterrichtseinheit mit und überreichte zur großen Freude der 40 Vorschulkinder jedem einzelnen Hefte und Schreibmaterialien.

Franz Xaver Wieninger war auf die vom Landkreis Donau-Ries ausgehende Initiative, Schulbauprojekte in Afrika auf den Weg zu bringen, aufmerksam geworden und hatte sich spontan für die Finanzierung der Schule in Mbale entschieden. Mittlerweile hat sich die Initiative des Donau-Ries-Kreises zur bundesweiten Gemeinschaftsinitiative der Kommunalen Spitzenverbände „1000 Schulen für unsere Welt“ erweitert, der unsere Schule nunmehr angehört.

Die Übermittlung der Spende an den Verein hope e. V. und die Überwachung der ordnungsgemäßen Verwendung erfolgte durch die Reiner Meutsch Stiftung Fly and Help, der hope e. V. ebenfalls zu großem Dank verpflichtet ist.

hope – Einsatz bei der Einweihungsfeier des Altenbürgzentrums

Frauenpower am Getränkestand

Insgesamt managten sieben (!!) Frauen am vergangenen Samtag, den Getränkeausschank bei der Einweihungsfeier der neuen Sporthalle unserer Gemeinde.

Das hope – Team erhielt Unterstützung durch Cristina und Mary vom Hundesportverein Karlsdorf -Neuthard,

Zu später Stunde übernahm noch hope-Mitglied Volker Lehmann die Rolle des helfenden Quotenmannes.

Es war ein rundum gelungener Abend bei bester Stimmung mit ausgesprochen angenehmen Gästen.

hope bedankt sich herzlich.

Marlies Huber-Boch, 1. Vorsitzende

Cristina und Mary unterstützten und großartig bei unserem Einsatz.

60ster Geburtstag und neues Möbel

Dank der großzügigen Spende von Albert Höfele anlässlich seines 60. Geburtstages konnten wir die Klassenzimmer unserer Vorschule endlich mit neuen Tischen und Stühlen ausstatten. Die Kinder und alle Mitarbeiter sind begeistert. Selbst in der Pause möchten die Kinder das Klassenzimmer nicht verlassen so groß ist die Freude an den neuen Schulmöbeln. Was für ein Unterschied!!!
Nochmals herzlichen Dank nach Bayern!

Danke Für Eure Unterstützung in 2018

Für hope geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende, das geprägt wurde durch viele schöne Begegnungen.

Uns aber auch mit traurigen Schicksalen konfrontierte, die immer wieder direkte Hilfe erforderlich machten. Glücklicherweise konnten wir in den meisten Fällen schnell, gezielt und unbürokratisch helfen.

Erfreuliche Ereignisse waren u. a., dass 13 Kindergartenkinder in die Grundschule wechseln konnten, die meisten Schüler in die nächste Klasse versetzt wurden und drei Jugendliche ihre Berufsausbildungen (2 Automechaniker, 1 Schneiderin) erfolgreich beendet haben.

In unseren Kindergarten haben wir 11 neue Kinder aufgenommen.

Natürlich war der Höhepunkt des Jahres 2018 der Bau unseres eigenen Kindergartens für 40 Kinder.

Die Stiftung

Fly and Help

hat uns dieses Bauvorhaben finanziert, sodass wir keine Eigenmittel des Vereins einsetzen mussten.

Wir sind dankbar und stolz, dass wir auch in 2018 unsere verantwortungsvolle Arbeit in Kenia ausbauen konnten und auch in 2019 fortführen werden,
für:
181 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene,
damit diese unseren Kindergarten, umliegende Schulen und Berufsausbildungen besuchen bzw. absolvieren können.

Außerdem haben wir inzwischen zehn Arbeitsplätze geschaffen, die es unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglichen, für sich und ihre Angehörigen den Lebensunterhalt zu verdienen.

Das hope-Team bedankt sich für die hervorragende Unterstützung unserer Arbeit in Mbale / Kenia im Jahr 2018 bei  allen Paten, Spendern und Unterstützern.

Im Namen des hope-Teams wünsche ich Euch allen ruhige und besinnliche Feiertage und ein friedvolles 2019 !

Eure

Marlies Huber-Boch, 1. Vorsitzende

Licht für unsere Kinder in Kenia

“LIGHT A CHILD’S HEART WITH A SOLAR LIGHT” (Recky Awino Kyalo)
Am Äquator setzt täglich um 19 Uhr die Dunkelheit ein. Die Hütten, in denen unsere Kinder mit ihren Angehörigen leben, verfügen über keinen Strom. Die teilweise vorhandenen Petroleumlampen verursachen immer wieder Brandschäden und z.T. üble Verletzungen. Deshalb sind Solarlampen äußerst sinnvoll. Durch sie können unsere Schüler auch nach Einbruch der Dunkelheit z.B. noch lernen. Mit 15 € finanziert ihr einem Kind aus unserem Projekt eine Solarlampe.
Spenden unter dem Stichwort “little sun”.

Ein Traum wird Realität

Unser langjähriger Wunsch, eine hope – eigene Vorschule zu bauen, wird nun Dank FLY&HELP erfüllt. Über die Stiftung von Reiner Meutsch wurde hope ein großzügiger Betrag zur Verfügung gestellt. Mit diesem Betrag sind wir nun in der Lage, die von uns geplante Vorschule bezugsfertig bauen, farblich ansprechend gestalten und mit sämtlichen Schulmöbeln ausstatten zu lassen.

  1. August:

Es ist soweit: Frühmorgens rollen die ersten LKWs an, und liefern die erforderlichen Baumaterialien. Zeitgleich beginnen die Ausgrabungsarbeiten für das Fundament unserer Vorschule.

 

  1. August:

Sämtliche Vorarbeiten  für die Bodenplatte und die Veranda sind abgeschlossen.

 

  1. August:

Die Bodenplatte ist fertig betoniert – Trocknungszeit ca. 3 Wochen.

 

 

  1. September:

Inzwischen ist die betonierte Fundamentplatte durchgetrocknet und die weiteren Baumaßnahmen sind in Arbeit:

Gießen der Säulen für die Aufnahme der Dachkonstruktion und das Mauern der Außen- und Innenwände.

Die Steine kommen direkt aus einem Steinbruch und werden vor Ort mit Hammer und Meißel auf das erforderliche Maß behauen.

Alle anfallenden Arbeiten werden mit einfachsten Mitteln – aber durchaus fachmännisch – durchgeführt.

Hierauf achtet Maurice Ogoche Okumu, unser Fundi (Suaheli = Bauleiter) vor Ort.

 

Ein Großteil der benötigten Materialien und Werkzeuge lagern wir in der speziell hierfür errichteten Wellblechhütte; hier übernachten übrigens auch einige der Bauarbeiter.

Nach Fertigstellung der Vorschule wird die Hütte zur Küche ausgebaut – ausgestattet mit zwei Öfen. Dann gehört die offene Feuerstelle auch endlich der Vergangenheit an. Unsere Köchin Sarah freut sich schon heute darauf, ab dann nicht mehr ebenerdig kochen zu müssen.

 

  1. September:

Die ersten Reihen der Außenwände sind gemauert – es geht voran !

 

  1. Oktober:

Alle arbeiten Hand-in-Hand: Die Frauen holen das Wasser vom Fluss (ca. 20 kg/Kanister), die Arbeiter behauen Steine, mischen Beton und Mauern. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Inzwischen sind die Mauern zu zwei Drittel hochgezogen. Schon deutlich sind die vorgesehenen Fensterfronten zu erkennen.

Bei der Planung haben wir darauf geachtet, dass helle, freundliche und gut durchlüftete Räume entstehen. Wir können noch immer nicht glauben, mit welcher Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit unsere Vorschule an Gestalt gewinnt.

  1. Oktober:

Der Rohbau steht !

 

  1. Oktober:

Die Dacharbeiten beginnen . . .

 

  1. Oktober:

Die Dacharbeiten sind fertiggestellt – was für ein timing !

  1. Oktober:

Heute feiern wir Richtfest !  Angereist sind 1. Vorsitzende Marlies Huber-Boch und Vereinsmitglied Sophia Poll.

Selbstverständlich wird – nach deutscher Tradition – von der 1. Vorsitzenden eine Rede zum festlichen Ereignis gehalten, in deren Verlauf alle beim Bau Beteiligten – insbesondere unser Fundi (Bauleiter) Maurice Ogoche Okumu – gewürdigt werden.

Im Rahmen der Feier wird auch der geeignete Platz für das Spenderschild ausgesucht.

Ein Festtag für alle Kindergartenkinder und deren Angehörige, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, alle Helferinnen und Helfer.

Großartige Resonanz in Kürnbach

Auf starkes Interesse und großartige Resonanz stieß unser Vortrag am 28. 09. 2018 im Evangelischen Gemeindehaus in Kürnbach.

Nach der Eröffnung durch zwei Klarinettenduette von Carmen Riepl und Ingrid Bubenitschek-Köhler begrüßte Pfarrerin Ulrike Trautz von der Evangelischen Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach mit herzlichen Worten die Besucherinnen und Besucher.
Mit herrlichen Tier- und Landschaftsbildern, untermalt von bezaubernden Perkussion-Klängen, verschaffte Klaus Boch dem Publikum einen stimmungsvollen Einstieg in die afrikanische Welt, der mit langanhaltendem Applaus bedacht wurde.
Es folgte ein beeindruckender und lebendiger Vortrag von Marlies Huber-Boch und Hubert Bubenitschek über die Projektarbeit des Vereins in Mbale/Westkenia. Die Gäste erhielten Informationen über die Geschichte, die Kultur und die zahlreichen Ethnien des Landes sowie über die politischen Zusammenhänge und das Bildungssystem des kenianischen Staates.
Vor allem wurde über die Arbeit von hope e. V. in West-Kenia berichtet, über die Leistungen und Erfolge des Vereins in seiner noch jungen Geschichte. Anhand einiger Einzelfälle erhielten die Zuhörer Einblicke in die Not und das Leid der dort lebenden Kinder. Durch regelmäßige Ernährung, medizinische Versorgung und Bildung ermöglicht hope e. V. den jungen Menschen ein gesundes Aufwachsen und vermittelt ihnen eine Lebensperspektive. Die Ausführungen wurden durch Bilder und Filmsequenzen veranschaulicht, die beim Besuch von fünf Vereinsmitgliedern im April dieses Jahres im Projektgebiet entstanden sind.
Das Interesse der Besucherinnen und Besucher im vollbesetzten Saal war überwältigend, was sich auch in vielen intensiven Gesprächen an unserem Informations- und Verkaufsstand, der von Volker Lehmann und Ulli Jäger betreut wurde, zeigte.
Helferinnen aus der Evangelischen Kirchengemeinde sorgten für Getränke und einen kleinen Imbiss.

Für hope war die Veranstaltung ein voller Erfolg: ein begeistertes Publikum, ein reger Austausch und sehr viel Zuspruch. Wir erzielten 632,- € Einnahmen und konnten fünf neue Patenschaften gewinnen!!!

Ein herzliches Dankeschön geht an die Evangelische Kirchengemeinde und die zahlreichen Besucherinnen und Besucher.