{"id":4155,"date":"2021-10-18T10:48:34","date_gmt":"2021-10-18T08:48:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hope-deutschland.de\/?p=4155"},"modified":"2021-10-18T11:03:00","modified_gmt":"2021-10-18T09:03:00","slug":"infobrief-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hope-deutschland.de\/?p=4155","title":{"rendered":"Infobrief 2021"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center has-small-font-size\">                                                       Ab Januar 2021 konnten unsere Kindergartenkinder endlich wieder beschult werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">L<strong>iebe Freundinnen und Freunde von hope,<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>auch im zur\u00fcckliegenden Jahr hatte die <strong>Coronapandemie<\/strong> einen gro\u00dfen Einfluss auf unsere Projektarbeit. Nach dem Lockdown im M\u00e4rz 2020 haben ab Oktober die Schulen in Kenia den <strong>Unterricht<\/strong> f\u00fcr die Abschlussklassen wieder aufgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Lebensmittel-Verteilaktionen <\/strong>an die Kinder und ihre Familien haben wir bis Ende Dezember 2020 durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab Januar 2021 wurden wieder alle Schulen ge\u00f6ffnet. Somit durften wir auch unseren <strong>Kindergarten<\/strong> unter strengen Corona-Auflagen (t\u00e4gliche Temperatur-messung, Abstandsregel, H\u00e4ndewaschen, Gesichtsmasken) wieder in Betrieb nehmen. Ebenso unsere K\u00fcche.<\/p>\n\n\n\n<p>Den <strong>erneuten Lockdown von M\u00e4rz bis Mai 2021 <\/strong>\u00fcberbr\u00fcckten wirdurchsportliche und spielerische<strong> Aktivit\u00e4ten, <\/strong>k\u00fcnstlerische<strong> Angebote <\/strong>sowie <strong>Nachhilfeunterricht<\/strong> auf unserem Projektgel\u00e4nde. Dadurch haben wir die Kinder und Jugendlichen in einen strukturierten Alltag eingebunden, sie gef\u00f6rdert und ihnen <strong>Gemeinschaftserlebnisse<\/strong> erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wegen der beiden Lockdowns hat sich in Kenia in diesem Jahr der Schuljahresbeginn von Januar auf Juli verschoben. 13 Kindergartenkinder haben im Juli ihren Abschluss gefeiert und sind in die erste Klasse der Primary School gewechselt. Bei den Hauptsch\u00fclern verzeichneten wir 7 Absolventen, von denen wir 4 als Secondary &#8211; Sch\u00fcler weiterf\u00f6rdern. Ein Sch\u00fcler wird eine Ausbildung zum Mechaniker im Oktober beginnen. Zwei Secondary-Sch\u00fcler haben die Schule erfolgreich abgeschlossen, beide werden im Oktober ein Studium in einem College aufnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aktuell unterst\u00fctzen wir <strong>170 junge Menschen<\/strong>, die sich aufgliedern in:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>35 Kinder des vereinseigenen Kindergartens (Vorschule)<\/li><li>113 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in Primary Schools (Grund- und Hauptschulen)<\/li><li>22 Jugendliche und junge Heranwachsende, die eine Secondary School, ein College oder eine Universit\u00e4t besuchen bzw. eine Berufsausbildung absolvieren.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Exemplarisch f\u00fcr unsere Arbeit m\u00f6chte ich zwei herausragende Einzelfallbeispiele anf\u00fchren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong><em>Ruth:<\/em><\/strong><em> Ruth ist im Slum von Mombasa aufgewachsen, der Vater ist vor einigen Jahren verstorben, die Mutter war schwer erkrankt. Ruth wurde als Secondary-Sch\u00fclerin in unser Projekt aufgenommen. Nachdem sie einen sehr guten Schulabschluss erreicht hat, hat sie im letzten Jahr einen <strong>Kurs in Informationstechnologie<\/strong> besucht, den sie ebenfalls mit einem hervorragenden Ergebnis (Level A) abgeschlossen hat. Im September dieses Jahres hat sie an der Universit\u00e4t in Kilifi (n\u00e4he Mombasa) ein <strong>Bachelor-Studium<\/strong> in Englisch und Linguistik begonnen.<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong><em>Brian: <\/em><\/strong><em>Brian ist ein junger Mann mit einer geistigen Behinderung. Er kam als 10j\u00e4hriges Kind in unser Projekt und ist jetzt 21 Jahre alt. Bis Juli dieses Jahres hat er eine Sonderschule besucht. Aufgrund seines Flei\u00dfes und seiner Zuverl\u00e4ssigkeit hat ihn die Schule nach seinem Abschluss als Hilfskraft f\u00fcr einfache T\u00e4tigkeiten, z. B. Tiere h\u00fcten und versorgen, eingestellt. Er hat nunmehr ein bescheidenes monatliches Einkommen, mit dem er auch seine Gro\u00dfmutter unterst\u00fctzen kann. Mit dem Erreichen der <strong>Selbstst\u00e4ndigkeit <\/strong>endete Brains F\u00f6rderung durch hope.<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Mit den <strong>Angeh\u00f6rigen<\/strong> unserer Kinder und Jugendlichen arbeiten wir eng zusammen. Wir legen dabei Wert auf Augenh\u00f6he, Transparenz und Mitwirkung. In regelm\u00e4\u00dfigen Informations- und Sprechtagen informieren unsere Sozialarbeiterinnen die Angeh\u00f6rigen \u00fcber das Projekt und die F\u00f6rderbedingungen. Bei Bedarf besuchen sie die Angeh\u00f6rigen vor Ort, um im Einzelfall Absprachen zu treffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum <strong>kenianischen Gesundheitsministerium<\/strong> haben wir eine Kooperation aufgebaut, die unseren Kindern unmittelbar zugutekommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Arzt aus dem Gesundheitsministerium hat die Angeh\u00f6rigen unserer neuen Kindergartenkinder \u00fcber die <strong>Tropenkrankheit Malaria<\/strong> aufgekl\u00e4rt, die in Kenia immer noch die Hauptursache f\u00fcr die hohe Sterblichkeit von Kindern unter 5 Jahren ist. Die Erwachsenen erhielten Informationen \u00fcber vorbeugende Ma\u00dfnahmen und \u00fcber die richtige Handhabung des <strong>Moskitonetzes<\/strong>, das jedes Kind zusammen mit seiner neuen&nbsp; Schuluniform erhalten hat.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;<br>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zum <strong>Schutz gegen Masern<\/strong> haben unsere Sozialarbeiterinnen, ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium, f\u00fcr 30 Kinder, die noch nicht geimpft waren, eine Impfaktion durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Abschlie\u00dfend k\u00f6nnen wir festhalten, dass wir \u2013 trotz der widrigen Bedingungen \u2013 auf ein <strong>erfolgreiches Jahr<\/strong> zur\u00fcckblicken. W\u00e4hrend der Lockdowns haben wir Lebensmittel an die Kinder und ihre Angeh\u00f6rigen verteilt und Aktivit\u00e4ten f\u00fcr die Kinder und Jugendlichen auf unserem Projektgel\u00e4nde durchgef\u00fchrt. Unsere engagierten Sozialarbeiterinnen haben engen Kontakt zu den Angeh\u00f6rigen und den Kindern und Jugendlichen gehalten. Dadurch ist es uns gelungen, bei den Kindern und Jugendlichen die <strong>Bindung<\/strong><strong> zum Projekt<\/strong> aufrecht zu erhalten und nahezu alle wieder in den Schulbetrieb zu integrieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Sie\/Ihr sind\/seid uns in dieser Zeit treu geblieben. Nur mit <strong>Ihrer\/Eurer Unterst\u00fctzung<\/strong> k\u00f6nnen wir den jungen Menschen und ihren Angeh\u00f6rigen helfen und solche <strong>Erfolge erzielen<\/strong>, wie bei Ruth und Brian beschrieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Immer wieder erhalten wir von Ihnen\/Euch \u00e4u\u00dferst <strong>wertsch\u00e4tzende R\u00fcckmeldungen<\/strong> in Bezug auf unsere Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ihre\/Eure Treue, Ihre\/Eure Unterst\u00fctzung und Ihre\/Eure Wertsch\u00e4tzung besonders in diesen schwierigen Zeiten, sind f\u00fcr uns immer wieder Motivation, uns den schwierigen Aufgaben in Mbale\/Kenia zu stellen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daf\u00fcr sei Ihnen\/Euch sehr herzlich gedankt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ihre\/Eure<\/p>\n\n\n\n<p>Marlies Huber-Boch<\/p>\n\n\n\n<p>1. Vorsitzende<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab Januar 2021 konnten unsere Kindergartenkinder endlich wieder beschult werden. 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