Infobrief / Newsletter

hope Infobrief Oktober 2016

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Liebe Freunde,

auch im zurückliegenden Jahr haben wir von Ihnen/von Euch vielfache Unterstützung erhalten. Zahlreiche Spenden anlässlich von Geburtstagen, Jubiläen und Familienfesten sind bei uns eingegangen. Drei Hochzeitspaare haben ihren großen Tag genutzt, um für uns zu sammeln.

Ein Highlight war wiederum das Benefizkonzert „Playing for hope“, das Edo Zanki im November 2015 im Kammertheater Karlsruhe mit wunderbaren Musikerinnen und Musikern vor ausverkauftem Haus gegeben hat. Es war ein musikalisches Fest und ein berauschender Abend mit einem begeisterten Publikum.

Im April 2016 haben wir in Mbale ein weiteres medical camp durchgeführt. Das Besondere war, dass die Ärzte und Krankenschwestern diesmal ohne Honorar arbeiteten und auch die Medikamente kostenfrei zur Verfügung stellten.
Sie drückten damit ihre Wertschätzung für unsere Arbeit zugunsten der bedürftigen Menschen in Mbale aus, für die sich niemand verantwortlich fühlt.
Alle 172 von hope unterstützten Kinder wurden untersucht und – wenn nötig – sofort behandelt.
Alle 45 Kindergartenkinder erhielten eine Polio-Impfung, die wir in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Gesundheitsamt durchführten. Wegen fehlender Schutzimpfungen erkranken immer noch viele Kinder in Kenia an Kinderlähmung.

Neues gibt es auch von unseren Schülern zu berichten: Nach dem erfolgreichen Abschluss der achtjährigen Primary School können diese entweder in einer beruflichen Schule („Polytechnical“) einen Beruf erlernen oder bei entsprechenden Noten die „Secondary School“ besuchen, die mit unserem Gymnasium vergleichbar ist. 15 unserer Jugendlichen besuchen derzeit solche Schulen. Im Januar 2017 kommen vier weitere Jugendliche hinzu. Entscheidend ist, dass sich Paten finden, die bereit sind, die Jugendlichen weiter zu unterstützen. Hier sind wir auf Ihre/Eure weitere Unterstützung angewiesen!

Aufgrund der wachsenden Anzahl der Bedürftigen in Mbale und der großartigen Zustimmung und Unterstützung, die unsere Projekte in Deutschland erfahren, haben wir uns entschieden, in Mbale das hope development center gründen. Dort fassen wir alle Einzelprojekte unter einem Dach zusammen. Ein Grundstück haben wir inzwischen erworben. Abhängig von den eingehenden Spenden möchten wir die einzelnen Teilbereiche nach und nach in Betrieb nehmen.

Im August 2016 haben mein Mann Klaus und ich Mbale besucht und den ersten Spatenstich zum hope development center ausgeführt. Wir konnten uns von den Fortschritten der einzelnen Projekte überzeugen, haben Hausbesuche bei besonders bedürftigen Familien durchgeführt, Soforthilfen veranlasst und drei Wachmänner (watchmen) eingestellt. Die Anzahl der Beschäftigten in unserem Projekt ist damit auf neun einheimische Frauen und Männer gestiegen, die dadurch den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien bestreiten können.

Ein herzliches Dankeschön für Ihre/Eure großartige Unterstützung im Jahr 2016, sei es als Pate, als Spender oder als Förderer unserer Hilfsprojekte für die Menschen in Mbale.

Eure/Ihre

Marlies Huber-Boch
1. Vorsitzende

Oktober 2015

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Liebe Freunde,

im diesjährigen Jahresinfobrief möchte ich Ihnen/Euch die Ereignisse und Erlebnisse der zurückliegenden 12 Monate nahe bringen, die uns besonders beeindruckt und bewegt haben.

Playing for Hope – Benefizkonzert mit Edo Zanki

Im November 2014 gaben Edo Zanki und seine musikalischen Gäste im Kammertheater Karlsruhe ein großartiges Konzert zugunsten der Kinder von Mbale. Vor ausverkauftem Haus schafften es Edo und seine Musiker, eine ganz besondere Atmosphäre voll von Emotionen und Begeisterung für den guten Zweck zu schaffen. Das Publikum dankte den Künstlern mit enthusiastischem Applaus und standing ovations.

Weihnachtsaktionen 2014

Dank unserer Spendeneinnahmen konnten wir an Weihnachten 2014 eine einmalige Geschenkaktion durchführen. 180 Kinder und deren Angehörige erhielten  Care-Pakete mit Reis, Mais, Mehl, Öl, Zucker und Seife.

Beim am 20. Dezember durchgeführten „Medical Camp“ wurden von früh morgens bis spät in den Abend insgesamt 502 Kinder, Jugendliche und Erwachsene medizinisch untersucht und behandelt. Ein sechsjähriger Junge wurde bewusstlos zum camp gebracht und nach erfolgter Erstbehandlung der Transport in ein Krankenhaus organisiert. Es bestand aufgrund einer nicht behandelten Malaria eine akute Lebensgefahr. Inzwischen ist der kleine Felix wieder gesund und wurde- dank eines Sponsors-  in unseren Kindergarten aufgenommen.

Praktikum von Sophia Poll

Im März und April 2015 leistete Sophia Poll im Rahmen ihrer Ausbildung zur Kinderkrankenschwester ein Praktikum in unserem Projektgebiet. Sophia brachte sich auf vielfältige und sehr hilfreiche Weise in das Projekt ein. Sie überprüfte den Ernährungszustand  unserer Kinder und half bei der Organisation und Durchführung eines „Medical Camps“ für Kinder sowie eines „Jigger Camps“ (Jigger sind Sandflöhe, die an den Händen und Füßen der Menschen ihre Eier ablegen und dadurch erhebliche Schmerzen verursachen). Darüber hinaus besuchte Sophia zusammen mit unserer Koordinatorin Recky einzelne Familien und ermittelte deren Hilfebedarf.

Ein herzliches Dankeschön an Sophia Poll für ihren großartigen Einsatz!

Kinder Medical Camp im April 2015

Im April führten wir erstmals ein Medical Camp ausschließlich für Kinder durch. Hierzu hatten wir zwei Kinderärzte, eine Apothekerin und, neben Sophia Poll, eine weitere Krankenschwester engagiert. 410 Kinder kamen, um sich untersuchen und behandeln zu lassen. Manche waren so schwach, dass sie getragen werden mussten. Alle Kinder wurden vor Ort behandelt und bekamen Medikamente.18! Kinder hatten eine Lungenentzündung und wurden sofort ins nächst gelegene Krankenhaus transportiert.

Besuch im Projektgebiet im Juni 2015

Bei meinem Besuch in Kenia habe ich die meisten unserer betreuten Kinder persönlich getroffen und mich über ihr Allgemeinbefinden informiert. Erfreulicherweise hat sich der Gesundheitszustand aufgrund der regelmäßigen Ernährung und guten Betreuung bei den allermeisten auf einem guten Niveau stabilisiert.

Problematisch ist nach wie vor die Situation der Bedürftigen, die wir nicht in unsere Förderprogramme aufnehmen können, da unsere Möglichkeiten leider begrenzt sind. In diesen Fällen sind wir immer bestrebt, Akutfälle medizinisch versorgen zu lassen und Anschlusshilfen zu finden.

Selbstverständlich habe ich mit unseren Mitarbeiterinnen die täglichen Probleme vor Ort besprochen.

Durch ihr großes Engagement gelingt es, die täglich anfallenden Schwierigkeiten und Aufgaben für unsere 160 regelmäßig betreuten Kinder zu bewältigen.

Sie leisten einfach großartige Arbeit.

Bitte vormerken:

  • Am Sonntag, den 25. Oktober 2015, sind wir von 11 – 18 Uhr bei der Kerwe in Kürnbach vertreten. Ihr findet unseren Informations- und Verkaufsstand beim Kunstgewerbemarkt in der Hessenkelter.
  • „Playing for Hope“ auch in diesem Jahr Edo Zanki und hochkarätige Gastmusiker geben am  Montag, den 16. November 2015, um 19.30 Uhr, im Kammertheater Karlsruhe wiederum ein Benefizkonzert zugunsten von hope e. V.

Karten gibt es unter www.kammertheater-karlsruhe.de.

Ein herzliches Dankschön für Ihre/Eure wunderbare Unterstützung im Jahr 2015!

Eure

Marlies Huber-Boch

Oktober 2014

Tracy and Eunice happy for the beddings.

Tracy and Eunice happy for the beddings.

Liebe Freunde,

wieder ist ein Jahr vergangen und es gibt vieles über neue Entwicklungen in unserem Verein und in unseren humanitären Projekten in Mbale/Kenia zu berichten.

Was sich in den letzten zwölf Monaten getan hat …

… in personeller Hinsicht

Als neue zweite Vorsitzende haben wir im März 2014 Birgit Stolz-Hoffmann einstimmig in den Vorstand gewählt. Birgit ist Gründungsmitglied unseres Vereins und hatte sich zuvor lange Jahre in einem Hilfsprojekt in Somalia engagiert.

Wie schon im Jahr zuvor erhielten wir 2014 wiederum Unterstützung von einer Praktikantin. Saskia Lauke aus Lörrach absolvierte von Januar bis März im Rahmen ihres Studiums der Sozialen Arbeit ein Praktikum in Mbale. Insbesondere beim Jigger-Camp half Saskia tatkräftig mit. Sie war vor Ort eine große Hilfe und sammelte wertvolle Erfahrungen für ihr Studium.

Schließlich gilt es eine sehr traurige Nachricht zu vermelden: Nach langer schwerer Krankheit verstarb in diesem Jahr unsere Köchin Margret. Sie war seit Beginn des Projektes für uns tätig und bereitete täglich über 100 Kindern eine warme Mahlzeit.

… bei den Kindern

Im Januar ds. Js. wechselten 13 Kinder aus dem Kindergarten in die Grundschule. Die freigewordenen Kindergartenplätze konnten wir durch 13 neu gewonnene Patenschaften alle wieder besetzen. Ein herzliches Willkommen und Dankeschön an die zahlreichen neuen Paten!

Alle neuen Kinder erhielten von hope eine Uniform mit Pullover, ein Paar Schuhe und ein Moskitonetz. Die Kleinen haben sich riesig darüber gefreut und waren sehr stolz.

In unserem Kindergarten betreuen wir derzeit 44 Jungen und Mädchen. Um sie kümmern sich zwei Erzieherinnen und zwei Köchinnen. Darüber hinaus bekommen 97 Schulkinder täglich eine warme Mahlzeit. Somit erhalten in unserem Projektgebiet zurzeit 141 Waisen- und Halbwaisenkinder Unterstützung durch regelmäßige Mahlzeiten, Betreuung und medizinische Versorgung. 13 neue Kindergartenkinder und 20 Schulkinder suchen noch Paten.

… in der medizinischen Versorgung

Einen breiten Raum nahmen in diesem Jahr die gesundheitliche und hygienische Vorsorge sowie medizinische Notfallmaßnahmen ein.

Im Januar führten wir wiederum ein Jigger-Camp durch, zu dem 50 Kinder und Erwachsene kamen, um sich behandeln zu lassen. Jiggers sind Sandflöhe, die sich in die Füße der Menschen fressen und sich dort vermehren. Dies führt zu schmerzhaften Entzündungen bis hin zu Blutvergiftungen. Um zu verhindern, dass sich die Jiggers erneut in die Füße fressen, erhielten die Menschen nach der Behandlung neue Schuhe.

Drei Kinder ließen wir im Verlauf des Jahres aufgrund lebensbedrohlicher Erkrankungen (u. a. cerebrale Malaria und Cholera) stationär im Krankenhaus behandeln.

Viele Kinder, die wir im Januar in den Kindergarten aufgenommen haben, litten unter Mangelernährung. Wir gaben ihnen in den Anfangsmonaten die sogenannte „Nut-Paste“ (Nuss-Paste) zu essen, ein hochenergetisches, therapeutisches Lebensmittel, das die Gewichtszunahme und das Wachstum unterstützt. In Verbindung mit den regelmäßigen Mahlzeiten haben sich die Kinder seither körperlich und gesundheitlich sehr gut entwickelt.

Ermöglicht werden die gesundheitlichen Notfallhilfen und hygienischen Maßnahmen durch die Spenden, die bei uns eingehen. Diese verschaffen uns einen Handlungsspielraum, um in den schlimmsten Fällen sofort eingreifen zu können.

Des weiteren konnten durch eingegangene Spenden für alle 43 Kindergartenkinder, die bisher auf dem nackten Erdboden schlafen mussten, Matratzen und Decken durch unsere Koordinatorin Recky besorgt werden.

Allen Spendern sei nochmals herzlich gedankt!

… bei der Förderung der Selbsthilfe

Die aus unserem Verein hervorgegangene Firma Nyota Natural Art (www.nyota-natural-art.de) vertreibt die inzwischen als FAIR TRADE anerkannten Produkte,
die von den Frauen unserer Selbsthilfegruppen in Kenia hergestellt werden. Der Verkauf sichert den Frauen und ihren Familien einen Teil ihres Lebensunterhaltes.

Was sich in den nächsten Wochen noch alles tut…

Am Sonntag, den 26. Oktober 2014, sind wir von 11 – 18 Uhr mit unserem Informations- und Verkaufsstand bei der Kerwe in Kürnbach vertreten.

Ihr findet uns auf dem Kunstgewerbemarkt in der Hessenkelter.

Besonders möchte ich Sie/Euch auf eine Veranstaltung hinweisen, auf die ich mich persönlich außerordentlich freue:

Edo Zanki („Pate des deutschen Soul“), einer der ganz großen Singer/Songwriter im deutschen Sprachraum, gibt zusammen mit seiner Band und weiteren hochkarätigen (Überraschungs -) Gastmusikern ein Benefizkonzert zu Gunsten von hope.

Die Veranstaltung
„playing for hope“

präsentiert
Edo Zanki

(www.edo-zanki.de) am

Montag, den 24. November 2014 um 19.30 Uhr im Kammertheater in Karlsruhe.

Karten unter (www.kammertheater-karlsruhe.de).

Vielen Dank für Eure großartige Hilfe im Jahr 2014.

Herzlichst
Ihre/Eure

Marlies Huber-Boch, 1. Vorsitzende

Das Children Parliament zusammen mit unserer  Mitarbeiterin Recky Awino Kyalo

Das Children Parliament zusammen mit unserer Mitarbeiterin Recky Awino Kyalo

5. Infobrief

Oktober 2013

Liebe Freunde,

in den vergangenen 12 Monaten hat sich in unserem Projekt in Mbale sehr viel bewegt.
Gabi Lingenfelser-Lutz, unsere 2. Vorsitzende, war im Oktober 2012 in Mbale und initiierte, zusammen mit Recky Kyalo Awino, unserer Koordinatorin vor Ort, die Lieferung und Installation eines 10 000 l Wassertanks, in dem das Regenwasser des Kirchendachs gesammelt wird. Wir gewährleiste nunmehr die Versorgung unserer Kindergartenkinder und der Menschen in der Umgebung mit sauberem Wasser zum Trinken und Kochen. Außerdem organisierten Recky und Gabi das mittlerweile 3. „medical camp“, zu dem 375 Menschen kamen, um sich medizinisch untersuchen und behandeln zu lassen.

Diesmal fielen uns besonders die starken Entzündungen – vor allem an Kinderfüssen – auf. Verantwortlich hierfür ist der sog. „jigger“, eine Sandflohart. Hauptursachen sind die zum Teil unhygienischen Verhältnisse in den Hütten und fehlende Schuhe. Neben den Behandlungen wurden – wo nötig – die Hütten desinfiziert, die erkrankten Kinder bekamen von uns Schuhe.

Im Juni 2013 besuchte ich Mbale und weihte unseren Spielplatz für die Kindergarten- und Grundschulkinder ein. Fast alle der von uns inzwischen versorgten 111 Waisen- und Halbwaisenkinder nahmen an der Einweihungsfeier teil. Sehr beeindruckend waren für mich die vielfältigen Darbietungen der Frauen und Kinder. Der Frauen- und der neu gegründete Kinderchor sangen Lieder, die Schulkinder trugen Gedichte vor und führten ein Theaterstück auf. Fröhlich singend und erzählend saßen die Menschen bis spät in den Nachmittag zusammen.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle den Schülerinnen und Schülern der Schönbornschule Karlsdorf, die durch ihr soziales Engagement den Bau des Spielplatzes ermöglicht haben!

Ein herzliches Dankeschön auch an Sie. Mit Ihrer Unterstützung können wir den Not leidenden Kindern und Frauen in vielerlei Hinsicht helfen:

·durch gesundheitliche Vorsorge und Notfallhilfe

·durch Bildung, Erziehung und Versorgung der Kinder

·durch Anleitung zur Selbsthilfe.

Neben dem Bau des Kinderspielplatzes haben wir den Kindergarten renoviert und auf zwei Räume erweitert. Da die Anzahl der Kinder zugenommen hat, haben wir das Personal aufgestockt. Inzwischen kümmern sich 3 Erzieherinnen und 2 Köchinnen um unsere 40Kindergartenkinder und bieten weiteren 71 Schulkindern täglich eine warme Mahlzeit.

Unterstützung haben wird durch Johanna Ufermann erhalten, einer 18jährigen Abiturientin aus Deutschland, die ein zweimonatiges Praktikum im Projektgebiet absolviert und dabei beeindruckende Erfahrungsberichte und fotographische Dokumentationen erstellt hat.

Immer wieder sind wir mit tragischen menschlichen Schicksalen konfrontiert, seien es kinderreiche Familien, die in besonders armen Verhältnissen leben, oder Kinder mit erheblichen, z. T. lebensgefährlichen Erkrankungen. In solchen Fällen reagieren wir sofort mit den erforderlichen medizinischen und materiellen Hilfen.

Nach wie vor ist „Hilfe zur Selbsthilfe“ ein wichtiges Prinzip unserer Arbeit. Deshalb führen wir für interessierte Frauen der Selbsthilfegruppe handwerkliche Trainings zur Herstellung von Kunstkarten, Schmuck, Stofftaschen und Schuluniformen durch. Die Produkte sollen nach den Richtlinien des FAIR TRADE – Handels in Kenia und Deutschland verkauft werden. Die Frauen tragen damit zum Lebensunterhalt ihrer Familien bei.

Im Dezember 2012 haben wir in Mbale das Kinderparlament (children´s parliament) ins Leben gerufen. Ca. 30 Mädchen und Jungen von 11 – 16 Jahren nehmen regelmäßig daran teil. Unter Mitwirkung unserer Koordinatorin Recky halten sie monatliche Versammlungen ab, um ihre Probleme, ihre Ideen, ihre Wünsche und Erwartungen vorzutragen und zu besprechen. Die Kinder lernen in diesen Treffen sich auszudrücken, einander zuzuhören, gemeinsam Probleme anzugehen, respektvoll miteinander umzugehen, ihre Rechte wahrzunehmen, und vieles mehr. Wir betrachten diese Zusammenkünfte als wichtiges Lernfeld zur Persönlichkeits- und Gemeinschaftsbildung und wünschen dem Projekt ein gutes Gelingen.

Auf folgenden Veranstaltungen sind wir vertreten und laden Sie hierzu herzlich ein:

·20. 10. 2013 : Herbstmarkt der Liederhalle in der Altenbürghalle Karlsdorf

·27. 10. 2013: Kunstgewerbemarkt in Kürnbach (Hessenkelter)

·30. 11. und
01. 12. 2013: Weihnachtsmarkt in Flehingen (Grundschule)

Beachten Sie bitte, dass wir demnächst auf das SEPA – Lastschriftverfahren umstellen. Einen Hinweis hierzu finden Sie auf Ihrem Bankauszug.

Aktuelle Informationen erhalten Sie stets durch unseren Facebook Account (https://www.facebook.com/hope.deutschland) und auf unserer Webseite.

Danke für Ihre/Eure großartige Hilfe im Jahr 2013.


Herzlichst

Ihre/Eure

Marlies Huber-Boch, 1. Vorsitzende

4. Infobrief
Liebe Freunde,
Oktober 2012

im Mai dieses Jahres hatten Birgit Stolz-Hofmann (Mitglied unseres Vereins) und ich einen 10tägigen

Die Freude über die Unterstützung war riesig

Aufenthalt im Projektgebiet in Mbale. Die größte Freude war es, die Kindergartenkinder in einem guten Allgemeinzustand anzutreffen und in strahlende Kinderaugen zu blicken. Die noch vor einem Jahr teilnahmslos und traurig blickenden Kinder waren kaum wieder zu erkennen. Beim Besuch konnten wir uns außerdem von den Fortschritten der laufenden Projekte überzeugen, neue Aktivitäten planen und auf den Weg bringen.

Was hat sich im zurückliegenden Jahr getan?

Dank Ihrer/Deiner Unterstützung konnten wir die Not der Frauen und Kinder in Mbale in vielerlei Hinsicht lindern und ihre Lebenssituation verbessern.

Durch gesundheitliche Vorsorge:

  • Beim diesjährigen medical camp wurden 265 Kinder und Erwachsene von zwei Ärzten und vier Krankenschwestern untersucht und wenn nötig sofort medizinisch versorgt.
  • Zur Vorbeugung gegen Malaria haben wir für unsere 40 Kindergartenkinder Moskitonetze besorgt, die sie nachts über ihre Schlafstelle hängen.
  • Außerdem haben die Kinder je einen warmen Pulli zum Schutz gegen Erkältung erhalten. Mbale liegt ca. 1400 m über dem Meeresspiegel und da wird es im Winter oftmals empfindlich kühl.
  • Bei unserem Besuch haben wir sofortige Hilfe für eine Großmutter veranlasst, die fünf Enkelkinder allein zu versorgen hat, da deren Eltern verstorben waren. Die Kinder befanden sich in einem kritischen Ernährungs- und Gesundheitszustand. Wir sorgten für medizinische Soforthilfe, besorgten Kleidung und Nahrungsmittel und statteten die Hütte mit Matratzen zum Schlafen und mit Moskitonetzen aus. Die Freude über die Unterstützung war riesig (siehe Photo oben).

Durch Versorgung, Bildung und Erziehung:

  • In unserem 2011 gegründeten Kindergarten werden mittlerweile 40 Kinder von zwei Erzieherinnen betreut und gefördert. Täglich erhalten die Kinder zwei warme Mahlzeiten, die von einer Köchin frisch zubereitet werden.
  • Auch in den Ferienzeiten wird für die Kinder gekocht.
  • Seit diesem Jahr nehmen wir auch Grundschulkinder im Projekt auf.
    Beim diesjährigen Besuch haben wir insgesamt 50 Mädchen und Jungen im Grundschulalter angetroffen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind.

Die Gesamtzahl der von hope geförderten Kinder beläuft sich nunmehr auf 90 Mädchen und Jungen zwischen 3 und 14 Jahren.

Für die Schulkinder suchen wir jetzt dringend Paten.

Durch Hilfe zur Selbsthilfe:

  • Entsprechend unserem Leitgedanken „Hilfe zur Selbsthilfe“ haben wir drei Nähmaschinen angeschafft, an denen 20 Frauen von einem ausgebildeten Schneider eingewiesen werden. Die Näherinnen haben inzwischen Schul- und Kindergartenuniformen sowie Stofftaschen hergestellt.
  • Interessierte Frauen aus Mbale haben wir in der Herstellung von Grußkarten und Schmuck aus Bananenblättern und Recyclingmaterial unterweisen lassen. Das Training wurde von einer kenianischen Fair Trade – Organisation durchgeführt. Mittlerweile stellen die Frauen Produkte zum Vertrieb her. Dadurch entstehen Einnahmen, die den Waisenkindern und ihren bedürftigen Angehörigen zugute kommen.
  • Der Chor, der sich aus der Selbsthilfegruppe der Frauen entwickelt hat, umfasst inzwischen 40 Sängerinnen und Sänger, die sich zu regelmäßigen Proben zusammenfinden, sehr erfolgreich in Kirchen auftreten und dadurch Gottesdienste bereichern.

Mit ihrer hervorragenden Arbeit sorgte unserer Koordinatorin Recky Awino Kyalo auch in diesem Jahr für einen reibungslosen und korrekten Ablauf aller Projekte.

Herzlichen Dank an „Trio de la Noche“ mit Hermann Riffel, die bei ihrer Benefizveranstaltung zugunsten unseres Vereins in der Altenbürghalle in Karlsdorf-Neuthard mit ihren Liedern und Texten das Publikum begeisterten.

Zu einem Besuch an folgenden Veranstaltungen laden wir Sie/Euch herzlich ein:

  • 28. 10. 2012: Kunstgewerbemarkt in Kürnbach (Hessenkelter)
  • 01. und 02. 12. 2012: Weihnachtsmarkt in Flehingen (Schule)
  • 02. und 09. 12. 2012: Weihnachtsmarkt in Karlsdorf-Neuthard (Altenbürghalle)

Wir sind auch mit aktuellen Informationen auf Facebook: https://www.facebook.com/pages/Hope/168460396512272

Danke an Sie/Euch alle für das großartige Engagement im Jahr 2012.

Herzlichst

Ihre/Eure

Marlies Huber-Boch, 1. Vorsitzende

3. Infobrief November 2011

Liebe Freunde,

Gabi Lingenfelser-Lutz bei der Übergabe der Kindergartentaschen im Juni 2011

für hope geht ein erfreulich erfolgreiches Jahr zu Ende – ein Jahr voller Ereignisse und Aktivitäten, sowohl in Kenia als auch in Deutschland. Mit dem vorliegenden Brief informieren wir über die wichtigsten Entwicklungen, die unser noch junger Verein in den letzten 12 Monaten initiiert und durchgeführt hat.

Das herausragende Ereignis war sicherlich die Einweihung des Kindergartens, die wir während unseres Kenia-Besuches (Marlies Huber-Boch und Gabi Lingenfelser-Lutz) im Juni 2011 feiern konnten.

Eine ausgebildete Erzieherin kümmert sich jetzt täglich um die Kinder. Da viele von ihnen unterernährt und in einem schlechten gesundheitlichen Zustand sind, erhalten alle Kinder täglich zwei warme, nahrhafte Mahlzeiten, die von einer Köchin zubereitet werden. Mit dem Eintritt in den Kindergarten bekommt jedes Kind eine Uniform, die von den Frauen der Selbsthilfegruppen genäht werden. hope hat die Ausstattung des Kindergartens mit Bänken und Tischen finanziert, sowie die für die Vorschul-

erziehung benötigten Materialien. Die Personalkosten teilt sich unser Verein mit den Selbsthilfegruppen vor Ort.

Da die Anzahl der Kinder von anfangs 25 auf mittlerweile 35 Kinder angestiegen ist, werden wir im kommenden Jahr eine weitere Betreuungskraft einstellen.

Bei unserem Besuch in Kenia haben wir uns einmal mehr von der hervorragenden Arbeit unserer Koordinatorin Recky Awino Kyalo überzeugen können, die viele Aktivitäten angestoßen und Vorhaben umgesetzt hat. Ihr sei an dieser Stelle für ihr menschliches und von hohem fachlichem Potenzial getragenes Engagement sehr herzlich gedankt.

Für die Versorgung und Betreuung der Kinder sind Patenschaften äußerst wichtig. In diesem Jahr haben wir 24 Patenschaften vermittelt, worauf wir stolz sind. Weitere Paten werden jedoch dringend benötigt!
Schon mit 10,- € monatlich sind der Kindergartenbesuch inklusive Mahlzeiten, Uniform und Lernmaterial, sowie die notwendige ärztliche Grundversorgung sichergestellt.
Beim Medical Camp am 23. Dezember 2010 reiste ein Team von Ärzten und Krankenschwestern unter der Leitung unserer Koordinatorin von Kisumu nach Western Province und untersuchte, behandelte und versorgte 100 Kinder und 32 Erwachsene. Für viele der kleinen und großen Patienten war es höchste Zeit, ärztliche Hilfe zu erhalten, da sie lebensbedrohlich erkrankt waren.

Im Lauf des Jahres 2011 haben wir außerdem mehreren besonders schwer erkrankten Kindern sofortige ärztliche Behandlung zukommen lassen können.

Im Dezember 2011 wird Recky Awino Kyalo wiederum ein Medical Camp in Western Province organisieren und durchführen.

Mit einer Reihe von Benefizveranstaltungen haben wir 2010 das kulturelle Leben in Karlsdorf – Neuthard bereichert, die Bevölkerung auf uns aufmerksam gemacht und die Besucher über die Ziele und Aufgaben von hope informiert.

Viele neue Freunde und Förderer konnten auf diesem Weg gewonnen werden. In der Bibliothek am Mühlenplatz gastierten Peter Weickgenannt von der Gruppe „badisch talking“, Thomas Huber und Rudi Schreiber mit unterhaltsamen und humorvollen Mundarttexten und – gedichten. Zwei musikalische Highlights erlebten wir im Foyer der Altenbürghalle: ein hochklassiges Jazz – Konzert der Contra Brass Big Band mit der Sängerin Liv Wagner und einen wunderbaren Abend mit gefühlvollen Liedern und Texten, vorgetragen von „Trio de la Noche“ und Hermann Riffel.

Herzlichen Dank für Ihr / Euer großartiges Engagement im zu Ende gehenden Jahr 2011 ! ! !

Herzlichst

Ihre / Eure

Marlies Huber – Boch, 1. Vorsitzende

2.Informationsbrief November 2010

Wir haben ein kleines Lächeln in das Gesicht von Margret zurückgebracht.

Liebe Freunde,

herzlichen Dank für Ihre  /  Eure Unterstützung  !

Wir haben nicht erwartet, dass uns so viele Freunde, Bekannte, Kolleginnen und

Kollegen spontan bei unserer Projektarbeit unterstützen.

Durch großzügige Spenden konnten wir in relativ kurzer Zeit  (Vereinsgründung erfolgte

im Februar  2010 !) bereits mehrere Aktionen erfolgreich durchführen und weitere konkret

planen.

Mein Mann Klaus und ich waren im August in Kenia, um  in  Western Province  vor Ort

zu ermitteln, welche Unterstützung am dringendsten gebraucht wird und  welche Projekte

am sinnvollsten sind. Die betroffenen Menschen haben wir aktiv in die Planungen mit

einbezogen.

Nach anstrengender Fahrt mit dem Allradfahrzeug erwarteten uns dutzende Kinder

und Frauen, sowie einige wenige Männer – darunter der Pfarrer und der Dorfälteste.

Singend wurden wir begrüßt und in der Kirche auf das herzlichste Willkommen geheißen.

Anschließend haben wir 40 Waisen- und Halbwaisenkindern jeweils eine Schuluniform,

Schuhe und Schulmaterial (Schreibhefte, Lineal und Stifte) übergeben, sowie an jedes

Kind 4 kg Mais.

Jetzt haben die Kinder die Möglichkeit, am Schulunterricht teilzunehmen – gleichzeitig

werden die betreuenden Familien entlastet.

Nach der Übergabe an die Kinder erhielten alle Anwesenden eine warme Mahlzeit.

Die gesamte Aktion – inklusive der Beschaffung der Materialien und der Lebensmittel –

wurde von unserer Koordinatorin Recky Awino Kyalo – exzellent vorbereitet.

Ausblick  2011:

–  die Kinder zwischen 3 und 6 Jahren werden ab Januar tagsüber von 1 Erzieherin

betreut.  hope übernimmt  2/3 der Kosten für die Erzieherin –  für 1/3 der Kosten

werden die Frauen der Selbsthilfegruppen aufkommen. Die erforderliche Räumlichkeit

stellt der Pfarrer zur Verfügung.

–  ein behinderter 9jähriger Junge kann eine Sonderschule besuchen – eine deutsche

Patenfamilie macht dies möglich.

Somit wird der alleinerziehenden Mutter die Versorgung eines Kindes abgenommen.

–  medical Camp: Recky Awino Kyalo konnte ein Ärzteteam dafür gewinnen, unent-

geltlich alle hilfsbedürftigen Menschen in der Region medizinisch zu versorgen.

      hope übernimmt die Kosten für die Anfahrt der Mediziner, für Medikamente und

alle sonstigen Hilfsmittel.

–  einige Frauen erhalten sogenannte  Minikredite, die es ihnen ermöglichen, sich

in bescheidenem Rahmen eine Existenzgrundlage zu schaffen.

Liebe Freunde,

dank Ihrer /  Eurer Unterstützung konnten wir in Western Province bereits viel bewegen.

Bei einigen Menschen wurde akute Not gelindert. Vielen haben wir berechtigte Hoffnung

auf eine bessere Zukunft gegeben, auf ihre Zukunft, auf eine Zukunft, die sie selbst

aktiv mitgestalten können.

Wir sind uns der übernommenen Verantwortung bewusst …

Herzlichst

Ihre  /  Eure

Marlies Huber – Boch,  1. Vorsitzende

1. Informationsbrief  März  2010

Wir wollen das Lächeln in diese Gesichter zurückbringen

Liebe Freunde,es freut mich sehr, heute darüber informieren zu können, dass mein Mann Klaus und ich zusammen mit fünf Freunden den Verein „hope e. V.“ ins Leben gerufen haben.

Aufgabe des Vereins ist das Initiieren und Unterstützen von humanitären Projekten in Ostafrika.

Bei unserer Arbeit haben wir uns bewusst nicht festgelegt auf

– ein regional begrenztes Gebiet

– eine bestimmte Bevölkerungsgruppe.

Ist die Not doch allgegenwärtig und täglich werden wir mit neuen tragischen Ereignissen konfrontiert, die Hilfe dringend erforderlich machen.

Zwei Zielgruppen allerdings haben wir verstärkt im Focus unserer Arbeit:
Frauen und Kinder
sind in allen Krisengebieten stets die am schlimmsten Betroffenen.

Begonnen haben wir die Projektarbeit in Westkenia, ca. 50 km südwestlich von Kisumu
(Lake Victoria).

In Kenia verfügen wir über eine mittlerweile 10-jährige Erfahrung mit Hilfsprojekten und können auf gewachsene Beziehungen und die Zusammenarbeit mit zuverlässigen und kompetenten Fachkräften vor Ort zurückgreifen.

„Western – Province“ ist eine Region, in der es keine Infrastruktur gibt; die Armut und das Leid der Bevölkerung sind unvorstellbar groß. Potenziert wird die Problematik durch die hohe Ansteckungsrate mit dem HIV-Virus, was neben Malaria – wie in ganz Afrika – das größte gesundheitliche Problem darstellt.

Welche Hilfen sind erforderlich?

  • Sexualaufklärung für Mädchen und junge Frauen
  • Aufklärung über die Ansteckungsgefahren mit dem HIV – Virus
  • Behandlung bei Aidserkrankung
  • Betreuung für werdende Mütter, damit sie ihre Kinder nicht weggeben müssen
  • Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Mütter.

Unsere Koordinatorin vor Ort ist Recky Awino Kyali

  • Sozialarbeiterin (social worker) ausgebildet bei AMREF (African Medical Research Foundation)
  • Hochschulausbildung als Business Manager (Nairoby University)
  • langjährige Berufserfahrung als Leiterin von Projekten in verschiedenen Ländern Ostafrikas, die hauptsächlich das Ziel verfolgen, die Lebenssituationen von Frauen und Kindern
    zu verbessern.

Die Mitglieder von hope e.V.

1. Vorsitzende: Marlies Huber-Boch , Sonderpädagogin

2. Vorsitzende: Gabriele Lingenfelser-Lutz, ERzieherin

Kassiererin : Monika Ratzel, selbstständige Reiseverkehrskauffrau

Schriftführer : Hubert Bubenitschek, Pädagoge M.A.

Beisitzer : Birgit Stolz-Hoffmann, Sonderpädagogin
Wolfgang Lutz, Betriebsleiter
Klaus H. Boch, Dipl.- Pädagoge

Im September werden mein Mann und ich nach Westkenia fliegen, um die bereits angelaufenen Hilfsprojekte zu besuchen und zusammen mit Recky Awino Kyali weitere Bedarfserhebungen vor Ort durchzuführen. Somit können wir im September aktuell über bis dahin geleistete bzw. noch zu leistende Projektarbeit berichten.

Bis dahin verbleibe ich mit

herzlichen Grüßen

Marlies Huber-Boch, 1. Vorsitzende

Kwa heri ahsante sana (Auf Wiedersehen und vielen Dank)