Kindergarten

Oktober 2012

Auslandspraktikum in Kenia

Johanna with all children

 

Seit 1. Oktober 2012 absolviert Johanna ein Auslandspraktikum bei “hope” in unserem Projekt in Mbale.

Sie ist somit unsere erste Praktikantin!

Nach ihrem Abitur wollte Johanna ihren persönlichen Horizont erweitern; deshalb entschloss sie sich für eine sinnvolle und praxisbezogene Tätigkeit und hat sich bei “hope” für einen
2-monatigen Einsatz im Projektgebiet in Kenia beworben.

Nun begleitet sie unsere Koordinatorin Recky Awino Kyalo bereits seit 14 Tagen.
Recky steht ihr auch zur Seite, wenn es darum geht, die teilweise schwer zu verkraftenden Eindrücke zu verarbeiten.
Neben den zum Teil unfassbaren Schicksalen der Menschen vor Ort, gibt es aber täglich auch viel Erfreuliches und Positives zu erleben.
Zum Beispiel die regelmäßigen Begegnungen mit unseren Kindergartenkindern, mit denen Johanna spielt, singt und bastelt.

Ihr Praktikum umfasst aber auch die Mitarbeit bei der Planung und Organisation von neuen Projekten.

Bereits jetzt – nach nur 14 Tagen – stellt Johanna fest, dass sich ihr persönlicher Horizont täglich erweitert:
durch traurige Schicksale, unfassbare Umstände, hoffnungsvolle Kinderaugen, aber auch durch die vielen positiven Begegnungen mit liebenswerten und durchaus auch fröhlichen Menschen.

The children are so happy about Johannas visit.

The children are so happy about Johannas visit.

 

Oktober 2012

Der Kindergarten wurde renoviert

Neu renoviertes Zimmer

Die Räume unseres Kindergartens, die uns vom örtlichen Pfarrer zur Verfügung gestellt werden, haben diesen Sommer den längst fälligen Innenanstrich bekommen.

Aus Kostengründen wurden allerdings nur die beiden Innenräume mit frischer Farbe versehen.

Zusätzlich finanzierte “hope” Regale, um vorhandene Spiel- und Lernmaterialien geordnet unterzubringen.

Auch ein speziell angefertigtes Küchenregal zur Unterbringung aller benötigten Utensilien (Töpfe, Teller, Besteck, Tassen ect.) wurde angefertigt und montiert.

Nach erfolgter “Renovierung-Aktion” herrschte einhellige Begeisterung: auf Seiten der Kinder, der Erzieherinnen und des Pfarrers.

August 2012

Pullis für unsere Kindergartenkinder

All 40 nursery-children got sweaters. Look how happy they are!

All 40 nursery-children got sweaters. Look how happy they are!

Kaum zu glauben, während bei uns Hochsommer ist, ist es in Western Province in Kenia, vor allem in den Morgenstunden, empfindlich kühl.

Liegt schon der Lake Victoria in Kisumu auf ca. 1100 Meter über dem Meeresspiegel, so liegt Mbale nochmals ca. 300 m höher.

Aus diesem Grund haben nun alle 40 Kindegartenkindern einen warmen Pulli bekommen.

März 2012

Moskitonetzte für unsere Kindergartenkinder

Stolz zeigen die Kinder ihre Moskitonetze

Stolz zeigen die Kinder ihre Moskitonetze

Auch im 21. Jahrhundert gehört die Malaria zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten, die jährlich über eine Million Todesopfer fordert. Besonders in Afrika – hier vor allem Kinder unter 5 Jahren.

Der Erreger der “Malaria Tropica” wird durch den Stich der weiblichen Stechmücke Anopheles von bereits infizierten auf gesunde Menschen übertragen.

Unsere Kindergartenkinder haben nun Moskitonetzte erhalten, die sie vor den gefährlichen Stechmücken schützen.

Robert distributed

Robert distributed

Zur Freude aller Kinder wurden selbstverständlich auch Süßigkeiten verteilt.

Ab sofort erhält jedes im Kindergarten neu aufgenommene Kind – neben Kindergartenuniform und regelmäßigen Mahlzeiten – auch ein Moskitonetz ausgehändigt.

Juni  2011

Kindergarten eröffnet!

Die Kinder vor ihrem neuen Kindergarten (v.l. Marlies Huber-Boch, Recky Awino Kyalo, Gabi Lingenfelser -Lutz und unsere Kindergärtnerin Mable Keya.

Eine enorme Termindichte prägte den jüngsten Besuch von Marlies Huber-Boch und Gabi Lingenfelser-Lutz in unserem Projekt in Western-Province /Kenia.

So war jeder der insgesamt 10 Tage von frühmorgens bis zum Einbruch der Dunkelheit verplant – ein äußerst anstrengender Arbeitseinsatz.

Vieles wurde umgesetzt, fertiggestellt und angestoßen – vor allem

durch die hervorragende Planung von Recky Awino Kyalo, unserer Koordinatorin vor Ort.

Besonders stolz sind wir darauf , dass unser Kindergarten für insgesamt 25 Kinder eingeweiht werden konnte.

Die Kinder werden von einer ausgebildeten Erzieherin betreut, deren Gehalt zu zwei Dritteln von “hope” übernommen wird, ein Drittel muss eine der dortigen Selbsthilfegruppen aufbringen.

Die Räumlichkeit wird vom örtlichen Priester zur Verfügung gestellt.

Die Ausstattung mit Bänken und Tischen, sowie die für die Vorschulerziehung benötigten Materialien, finanziert “hope”.

Aufgrund der schlechten Gesundheitszustände ( hauptsächlich sind die Kinder unterernährt), haben sich Marlies Huber-Boch und Gabi Lingenfelser-Lutz spontan entschlossen, ein “Children – Feeding – Program” zu initiieren.

Das heißt, “hope” übernimmt ab sofort die Kosten für die Nahrungsmittel, die gebraucht werden, um den Kindergartenkindern eine warme – und vor allem gesunde- Mahlzeit pro Tag zur Verfügung zu stellen.

Die Zubereitung dieser Mahlzeit übernehmen im Wechsel die Frauen der Selbsthilfegruppen.
Gabi Lingenfelser Lutz übergibt Bravine sein Kindergartentäschchen.

Bravine kann es noch gar nicht glauben, dass er ab heute ein Kindergartenkind ist.

Mehr als 30 weitere Kinder sollten ebenfalls in unser Kindergartenprogramm aufgenommen werden – leider fehlen hier im Moment noch die Mittel für die Notwendige räumliche Erweiterung und für das “Feeding – Program”.

Bei der Einweihung des Kindergartens bekam jedes Kindergartenkind ein “Starter-Set”, bestehend aus einem Täschchen – nochmals herzlichen Dank an

Barbara (” Barbarella” Kindermoden, Bruchsal)-,das mit Malbüchern, Stiften, Radiergummi etc., sowie einigen Süßigkeiten gefüllt war.

Für viele kranke Kinder muss kontinuierliche ärztliche Versorgung sichergestellt werden. Deshalb ist es dringend erforderlich

Pateneltern für unsere Kindergartenkinder zu finden.

Schon mit 10,- € monatlich sind der Kindergartenbesuch inklusive Mahlzeit und die notwendige ärztliche Versorgung sichergestellt.

Wenn Sie Pate werden möchten senden sie uns den ( Faxantrag Pate ) per Fax oder auf dem Postweg zurück. oder senden Sie uns eine Mail an info@hope-deutschland.de

Bei der Einweihungsfeier unseres Kindergartens erhielten alle Anwesenden (ca. 80 Personen) 2 kg Mais und 1 kg Reis ausgehändigt.

Das Interesse am Nähkurs war groß, 25 Frauen meldeten sich an.

Für interessierte Mütter ist ein Nähkurs geplant, den eine uns bekannte ausgebildete Schneiderin aus Kisumu zusammen mit einer weiteren Schneiderin inWestern-Province für unser Projekt anbietet.Die Nähmaschinen finanziert “hope”.

Das Interesse am Nähkurs war groß. 25 Frauen meldeten sich an.

Ein schöner Abschluss des Aufenthaltes in Kenia war der sehr beeindruckende Besuch bei ” Mama Sarah”, der Großmutter väterlicherseits von US – Präsident Barack Obama.

Gabi Lingenfelser-Lutz im Gespräch mit Sarah Obama.

Marlies Huber-Boch und Sarah Obama, beide genossen den gemeinsamen Nachmittag..

Marlies Huber-Boch und Sarah Obama, beide genossen den gemeinsamen Nachmittag.

Zusammen mit Sarah Obama verbrachten Marlies Huber-Boch und Gabi Lingenfelser- Lutz einen besonders angenehmen, interessanten und sehr entspannten Nachmittag.

Sarah Obama ist mit 89 Jahren eine beeindruckende und humorvolle Persönlichkeit, die ihren einfachen und bescheidenen Lebensstil konsequent beibehalten hat.

Sie selbst war und ist immer noch karitativ tätig und unterstützt derzeit über 140 Waisenkinder in ihrer Region.

Erst die einbrechende Dunkelheit zwang zum Aufbruch zurück nach Kisumu – nicht jedoch ohne die herzliche Einladung Mama Sarah beim nächsten Aufenthalt in Kenia wieder zu besuchen.

Und für die Rückfahrt gab es eine Tüte frischer Mangos als “Wegzehrung”.

(Übrigens, die letzten davon wurden in Karlsdorf beim Sonntagsfrühstück verzehrt – durchaus wohlschmeckend….).