Das neue Schuljahr hat begonnen

In Kenia hat das neue Schuljahr ganz ungewöhnlich im Mai begonnen. Durch die Pandemie hat sich auch in Kenia vieles verschoben. Alle unsere 130 Schüler sind wieder zurück an ihren Tages- oder Internatsschulen. Einige können dank Eurer Unterstützung neue, sehr gute Internatsschulen besuchen. Wir wünschen allen unseren Schülern viel Glück im neuen Schuljahr.

Berufsberatung für 40 Jugendliche

40 Jugendliche der Klassen 6, 7, und 8 erhielten letzte Woche zusammen mit ihren Eltern eine Berufsberatung. Wir hatten Vertreter der örtlichen Handwerkskammer (NITA) und Handwerksmeister vor Ort. Den Schülern wurde ein breites Spektrum von Berufen vorgestellt, Auch Lehrlinge  Gymnasiasten und Studenten aus unserem Projekt berichteten über ihre Erfahrungen. Wir wollten unsere Schüler damit motivieren und ihnen verschiedenen Möglichkeiten für ihre weitere Ausbildung aufzeigen. Durch die großartige Organisation unseres Teams vor Ort, wurde die Veranstaltung zu einem großen Erfolg für Eltern und Schüler. Besonders unseren Abschlussklässlern der 8. Klasse Grundschule wünschen wir nun viel Erfolg bei ihrem weiteren Ausbildungsweg.

Graduation unserer Kleinen

Anfang März wurden 13 Kindergartenkinder mit einer großen Zeremonie aus unserem Kindergarten entlassen. Alle 13 Kinder werden nach den 7-wöchigen Ferien in die 1. Klasse Grundschule eingeschult. Ihre entsprechende Schuluniform haben sie schon erhalten. Es war ein feierlicher Tag mit Tanz, Spiel und tollem Essen. Die Eltern oder erziehungsberechtigten Verwandten waren natürlich auch alle dazu eingeladen. Es war ein voller Erfolg. Am Nachmittag gingen alle zufrieden und glücklich nach Hause. Wir wünschen uneren Schulanfängern alles Gute.
Natürlich werden wir auch in diesem Jahr wieder neue Kindergartenkinder aufnehmen. wir suchen für diese Kinder dringend noch Paten.

Weihnachtsmarkt der Paula-Fürst-Schule zugunsten hope e.V.

Die Paula-Fürst-Schule , unsere Partnerschule in Oberderdingen, veranstaltete in der Advents- und Weihnachtszeit 2021 einen Weihnachtsmarkt, bei dem neben Bastelarbeiten der Schule auch afrikanisches Kunsthandwerk aus Kenia zugunsten von hope e. V. zum Verkauf angeboten wurden.

Der Verkauf fand sowohl schulintern in den Klassenräumen und im Lehrerzimmer als auch in digitaler Form auf der Webseite der Schule statt. Zu diesem Zweck haben die Schülerinnen und Schüler in liebevoller Kleinarbeit Weihnachtskarten, Schmuck, Mobiles aus Draht und Schnitzereien aus Afrika einzeln fotografiert und mit Preisen versehen.

Insgesamt 500 € sind dadurch zugunsten des Vereins hope e.V. für seine Arbeit in Kenia zusammengekommen. Besonders erfreulich ist, dass in diesen Betrag – neben dem Erlös aus dem Verkauf des afrikanischen Kunsthandwerks – zusätzlich auch großzügige Spenden aus den einzelnen Klassen eingeflossen sind.

Ein herzliches Dankeschön für das außerordentliche Engagement geht an die Schülerinnen und Schüler sowie an die Lehrkräfte der Paula-Fürst-Schule, die schon viele Jahre lang durch verschiedene Aktionen die Kinder und Jugendlichen in Kenia unterstützen. (www.paulafuerstschule.de)

Infobrief 2021

Ab Januar 2021 konnten unsere Kindergartenkinder endlich wieder beschult werden.

Liebe Freundinnen und Freunde von hope,

auch im zurückliegenden Jahr hatte die Coronapandemie einen großen Einfluss auf unsere Projektarbeit. Nach dem Lockdown im März 2020 haben ab Oktober die Schulen in Kenia den Unterricht für die Abschlussklassen wieder aufgenommen.

Die Lebensmittel-Verteilaktionen an die Kinder und ihre Familien haben wir bis Ende Dezember 2020 durchgeführt.

Ab Januar 2021 wurden wieder alle Schulen geöffnet. Somit durften wir auch unseren Kindergarten unter strengen Corona-Auflagen (tägliche Temperatur-messung, Abstandsregel, Händewaschen, Gesichtsmasken) wieder in Betrieb nehmen. Ebenso unsere Küche.

Den erneuten Lockdown von März bis Mai 2021 überbrückten wirdurchsportliche und spielerische Aktivitäten, künstlerische Angebote sowie Nachhilfeunterricht auf unserem Projektgelände. Dadurch haben wir die Kinder und Jugendlichen in einen strukturierten Alltag eingebunden, sie gefördert und ihnen Gemeinschaftserlebnisse ermöglicht.

Wegen der beiden Lockdowns hat sich in Kenia in diesem Jahr der Schuljahresbeginn von Januar auf Juli verschoben. 13 Kindergartenkinder haben im Juli ihren Abschluss gefeiert und sind in die erste Klasse der Primary School gewechselt. Bei den Hauptschülern verzeichneten wir 7 Absolventen, von denen wir 4 als Secondary – Schüler weiterfördern. Ein Schüler wird eine Ausbildung zum Mechaniker im Oktober beginnen. Zwei Secondary-Schüler haben die Schule erfolgreich abgeschlossen, beide werden im Oktober ein Studium in einem College aufnehmen.

Aktuell unterstützen wir 170 junge Menschen, die sich aufgliedern in:

  • 35 Kinder des vereinseigenen Kindergartens (Vorschule)
  • 113 Schülerinnen und Schüler in Primary Schools (Grund- und Hauptschulen)
  • 22 Jugendliche und junge Heranwachsende, die eine Secondary School, ein College oder eine Universität besuchen bzw. eine Berufsausbildung absolvieren.

Exemplarisch für unsere Arbeit möchte ich zwei herausragende Einzelfallbeispiele anführen:

  • Ruth: Ruth ist im Slum von Mombasa aufgewachsen, der Vater ist vor einigen Jahren verstorben, die Mutter war schwer erkrankt. Ruth wurde als Secondary-Schülerin in unser Projekt aufgenommen. Nachdem sie einen sehr guten Schulabschluss erreicht hat, hat sie im letzten Jahr einen Kurs in Informationstechnologie besucht, den sie ebenfalls mit einem hervorragenden Ergebnis (Level A) abgeschlossen hat. Im September dieses Jahres hat sie an der Universität in Kilifi (nähe Mombasa) ein Bachelor-Studium in Englisch und Linguistik begonnen.
  • Brian: Brian ist ein junger Mann mit einer geistigen Behinderung. Er kam als 10jähriges Kind in unser Projekt und ist jetzt 21 Jahre alt. Bis Juli dieses Jahres hat er eine Sonderschule besucht. Aufgrund seines Fleißes und seiner Zuverlässigkeit hat ihn die Schule nach seinem Abschluss als Hilfskraft für einfache Tätigkeiten, z. B. Tiere hüten und versorgen, eingestellt. Er hat nunmehr ein bescheidenes monatliches Einkommen, mit dem er auch seine Großmutter unterstützen kann. Mit dem Erreichen der Selbstständigkeit endete Brains Förderung durch hope.

Mit den Angehörigen unserer Kinder und Jugendlichen arbeiten wir eng zusammen. Wir legen dabei Wert auf Augenhöhe, Transparenz und Mitwirkung. In regelmäßigen Informations- und Sprechtagen informieren unsere Sozialarbeiterinnen die Angehörigen über das Projekt und die Förderbedingungen. Bei Bedarf besuchen sie die Angehörigen vor Ort, um im Einzelfall Absprachen zu treffen.

Zum kenianischen Gesundheitsministerium haben wir eine Kooperation aufgebaut, die unseren Kindern unmittelbar zugutekommt.

Ein Arzt aus dem Gesundheitsministerium hat die Angehörigen unserer neuen Kindergartenkinder über die Tropenkrankheit Malaria aufgeklärt, die in Kenia immer noch die Hauptursache für die hohe Sterblichkeit von Kindern unter 5 Jahren ist. Die Erwachsenen erhielten Informationen über vorbeugende Maßnahmen und über die richtige Handhabung des Moskitonetzes, das jedes Kind zusammen mit seiner neuen  Schuluniform erhalten hat.                                
 

Zum Schutz gegen Masern haben unsere Sozialarbeiterinnen, ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium, für 30 Kinder, die noch nicht geimpft waren, eine Impfaktion durchgeführt.

Abschließend können wir festhalten, dass wir – trotz der widrigen Bedingungen – auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Während der Lockdowns haben wir Lebensmittel an die Kinder und ihre Angehörigen verteilt und Aktivitäten für die Kinder und Jugendlichen auf unserem Projektgelände durchgeführt. Unsere engagierten Sozialarbeiterinnen haben engen Kontakt zu den Angehörigen und den Kindern und Jugendlichen gehalten. Dadurch ist es uns gelungen, bei den Kindern und Jugendlichen die Bindung zum Projekt aufrecht zu erhalten und nahezu alle wieder in den Schulbetrieb zu integrieren.

Auch Sie/Ihr sind/seid uns in dieser Zeit treu geblieben. Nur mit Ihrer/Eurer Unterstützung können wir den jungen Menschen und ihren Angehörigen helfen und solche Erfolge erzielen, wie bei Ruth und Brian beschrieben.

Immer wieder erhalten wir von Ihnen/Euch äußerst wertschätzende Rückmeldungen in Bezug auf unsere Arbeit.

Ihre/Eure Treue, Ihre/Eure Unterstützung und Ihre/Eure Wertschätzung besonders in diesen schwierigen Zeiten, sind für uns immer wieder Motivation, uns den schwierigen Aufgaben in Mbale/Kenia zu stellen.

Dafür sei Ihnen/Euch sehr herzlich gedankt.

Ihre/Eure

Marlies Huber-Boch

1. Vorsitzende

DER INTERNATIONALE TAG DES AFRIKANISCHEN KINDES

Seit dem 16. Juni 1991 erinnern wir uns an den Mut der Studenten, die für ihr Recht auf Bildung in Soweto/Südafrika demonstriert haben. Ihr Ziel war es, Kinder aus der Armut und Jugendliche aus der Jugendarbeitslosigkeit zu befreien.

Heute, 30 Jahre später, ist es immer noch nicht selbstverständlich, dass Kinder und Jugendliche in Afrika eine Schule besuchen oder eine Berufsausbildung absolvieren. Die Eltern können oft die anfallenden Schulgebühren nicht bezahlen. Wir, von hope e.V unterstützen, dank EURER HILFE, 170 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen damit sie ihre Bildungsziele erreichen können. Heute sagen unsere Kinder DANKE für alles.

Spendenaktion “Evaline”

SPENDENAKTION

Die kleine Evaline aus unserem Kindergarten wurde vor zwei Jahren wegen einer starken Verbrennung am Fuß operiert. Die erste Operation wurde von einem finnischen Ärzteteam durchgeführt. Die Fußstellung des Mädchens konnte hier schon sehr gut verbessert werden. Jetzt muss allerdings eine 2. Operation erfolgen, damit sich die Fußstellung völlig normal entwickeln kann.  Das Mädchen soll in demnächst operiert werden. Die Operation mit Klinkaufenthalt und Nachbetreuung wird ca. 2000 € kosten. Hope wird die Kosten übernehmen.
Wir würden uns freuen, wenn ihr uns mit einer Spende unterstützen würdet.

Spenden sind  unter dem folgenden Link, oder über unser Spendenkonto möglich.

Spendenkonto:

hope

Volksbank Stutensee – Weingarten eG

IBAN :   DE98  6606  1724 0001 4444  41
BIC     :   GENODE61WGA

Frohe Weihnachten

FROHE WEIHNACHTEN UND EIN GLÜCKLICHES NEUES JAHR
MERRY CHRISTMAS AND A HAPPY NEW YEAR

Wünschen Euch Mitchel und Diana – stellvertretend für alle Kinder in Mbale sowie die hope –teams in Kenia und Deutschland.

Wir  bedanken uns bei  allen, die  uns so großartig IN DIESEM BESONDEREN Jahr 2020 unterstützt haben.
Nur durch EURE HILFE konnte sichergestellt werden, dass trotz der Pandemie und der dadurch verursachten Hungersnot in Kenia, wir unsere 170 Kinder und Jugendlichen sicher durch diese schwierige Zeit bringen konnten.

Weihnachtsaktion 2020

Besondere Jahre erfordern besondere Aktionen. Dieses Jahr möchten wir unsere Kinder für Weihnachten mit einem zusätzlichen Essenspaket überraschen. Die kleine Scarlet und alle anderen Kinder würden sich sehr darüber freuen. Nur durch die Unterstützung von hope e.V. konnten unsere 170 Kinder und Jugendlichen zwischen 3 und 18 Jahren und deren Familien die harte Zeit des Lockdowns überstehen. Die Schulen sind schon seit März 2020 geschlossen und alle Kinder sind zu Hause. Es gibt keine Schulspeisungen mehr und viele Eltern oder Verwandte bei denen unsere Kinder leben haben ihren Job verloren.

Wenn ihr für unsere diesjährige Weihnachtsaktion spenden möchtet, könnt ihr das ganz einfach über den folgenden Link:

Spendenkonto:

hope

Volksbank Stutensee – Weingarten eG

IBAN :   DE98  6606  1724 0001 4444  41
BIC     :   GENODE61WGA