Infobrief 2023

Liebe Freundinnen und Freunde von hope,

die Lebenssituation der Menschen in Kenia hat sich aufgrund des Kriegs in der Ukraine und der angespannten politischen Lage im Land drastisch verschlechtert. Die Inflation treibt die Preise für die Grundlebensmittel und den Treibstoff in die Höhe. In den Städten kommt es zu Unruhen; die Menschen gehen trotz Demonstrationsverbot auf die Straße und protestieren gegen die hohen Preise und gegen die Regierung. Hinzu kommt der Klimawandel, der dazu führt, dass die Trockenzeiten länger werden, was zu anhaltenden Dürren und Missernten führt und die Nahrungs- und Trinkwassernot zusätzlich verschärft.

Unmittelbar von der Not betroffen sind auch unsere Kinder und deren Angehörige. Viele Familie können nicht mehr für eine ausreichende Ernährung ihrer Kinder sorgen. Aufgrund der Verteuerung der Lebensmittel haben die Schulen das Schulgeld erhöht. Manche Internatsschulen schicken die Kinder früher in die Ferien, da ihnen das Geld für die Lebensmittel fehlt.

Durch gezielte und unmittelbare praktische Hilfen versuchen wir, der zunehmenden Not entgegenzuwirken:

  • Trotz gestiegener Preise sind das tägliche Frühstück und das warme Mittagessen für unsere Vorschulkinder weiterhin gesichert. Unsere Schülerinnen und Schüler, die externe Schulen besuchen, erhalten weiterhin ein Mittagessen in unserem hope-Zentrum.
  • Seit diesem Jahr haben wir die Küche in unserem hope-Zentrum auch in den Ferien geöffnet, sodass die Ernährung unserer Kinder und Jugendlichen durchgehend sichergestellt ist.
  • 15 besonders arme Familien in unserem Projektgebiet wurden in ein Kitchen-Gardening-Projekt aufgenommen. Sie wurden von einem Landwirtschafts-Experten darin unterwiesen, auf kleinstem Raum einen Gemüsegarten anzulegen und zu pflegen. Durch diese „Hilfe zur Selbsthilfe“ können die Familien ihre schwierige Ernährungssituation verbessern.
  • Zweimal haben wir in diesem Jahr mit einen LKW Frischwasser anliefern lassen, da unsere beiden Wassertanks aufgrund des ausgebliebenen Regens leergelaufen waren.

Nachdem vier Jahre lang Corona bedingt kein Besuch in unserem Projekt in Mbale möglich war, hat es in diesem Jahr wieder geklappt. Neben Zusammenkünften im hope development center (Kindergarten), Gesprächen mit den Mitarbeiterinnen über einzelne Kinder, über die Zusammenarbeit mit den Angehörigen und über die aktuelle Ernährungssituation standen auch Besuche in Schulen und Ausbildungsstätten auf unserem Programm. Wir konnten uns davon überzeugen, dass sich unsere Mitarbeiterinnen sehr verantwortungsvoll und mit großer Fürsorglichkeit um die Kinder und Jugendlichen kümmern. Ihre Kompetenz und der Teamgeist sind hervorragend.

Zurzeit unterstützen wir 163 Kinder, Jugendliche und junge Heranwachsende, die sich aufteilen in:

  • 31 Kinder in der vereinseigenen Vorschule
  • 97 Primary-Schüler (Grund- und Hauptschüler)
  •   9 Boarding- (Internats-) Schüler
  • 26 Secondary– Schüler, Auszubildende und Studenten.

Abschließend möchte ich hervorheben, dass wir auch im zurückliegenden Jahr bei unseren öffentlichen Veranstaltungen großes Interesse und großen Zuspruch für unsere Projektarbeit erfahren haben. Besonders zu erwähnen sind:

  • die Kerwe in Kürnbach
  • das Missionsfest des St. Paulusheims in Bruchsal
  • die Paula-Fürst-Schule, unsere Partnerschule in Oberderdingen
  • unseren Vortrag bei der Merkur–Akademie in Karlsruhe
  • die Afrika-Kenia-Serenade der Seelsorgeeinheit Karlsdorf-Neuthard und der Bibliothek am Mühlenplatz
  • den Federseelauf des Progymnasiums Bad Buchau.

Die Hilfen, die unsere Kinder und Jugendlichen erhalten, sind nur durch Ihre Unterstützung möglich, sei es in Form einer Patenschaft, einer Fördermitgliedschaft oder durch einzelne Spenden. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich.

Eure/Ihre

Marlies Huber-Boch 1. Vorsitzende

Wir sind überwältigt !   Herzlichen Dank !

Durch Ihre/Eure Unterstützung konnte die 10-jährige Margret am 3. August erfolgreich operiert werden. Die OP verlief problemlos und Margret konnte bereits am 5. August aus dem Krankenhaus entlassen werden. Mit der guten Prognose, dass sie von nun an ohne die unvorstellbaren Ohrenschmerzen wird leben können, unter denen sie jahrelang leiden musste.
Wir sind überwältigt vom Ergebnis der Spendenaktion:
Die Operations- und Behandlungskosten für Margret konnten in vollem Umfang durch die Spenden gedeckt werden.
Unser herzlicher Dank an die Spenderinnen und Spender!!!

Ihre/Eure
Marlies Huber-Boch, 1. Vorsitzende

Wir brauchen Eure/Ihre Unterstützung!!!

Die kleine Margret (10 Jahre), kommt aus sehr schwierigen und ärmlichen Familienverhältnissen. Seit Jahren leidet sie an einer chronischen Ohrenentzündung und wurde auch immer wieder ambulant behandelt.

Ein HNO-Spezialist aus Kisumu riet uns jetzt dringend, das Mädchen operieren zu lassen, da sonst ein bleibender Hörschaden zu befürchten sei. Die Operation würde ca. 2800 € kosten; das Mädchen müsste für      2 Tage in der Klinik verbleiben und könnte dann weiter ambulant behandelt werden. Wir haben uns entschieden, Margret operieren zu lassen! Der OP-Termin steht fest: 4. August. Die Kosten stellen für unseren relativ kleinen Verein eine große finanzielle Herausforderung dar. Von daher versuchen wir über diesen Aufruf Spenden zu bekommen, damit wir nicht die  gesamten OP-Kosten  von unserer Seite aufbringen müssen.
Spenden bitte an:

hope

Stichwort: Margret

IBAN: DE19 6729 2200 0001 4444 41

Margret beim HNO – Arzt

Projektbesuch Kenia 2026

Projektbesuch Kenia 2026

Bei unserem diesjährigen (März)  Projektbesuch haben wir wieder etliche notwendige Arbeiten, Aktionen und Projekte geplant und vorbereitet. Erfreulicherweise konnten  wir die neuen Vorschulkinder willkommen heißen, die seit Januar 2026 die hope Vorschule besuchen. Wir „Muzungus“ (weiße Menschen) wurden mit großen Augen und teils sehr schüchtern begrüßt.
Einige der neuen Vorschulkinder suchen noch Paten.

Gespräche mit Vorschullehrerinnen und Schülern
Silviah, Lehrerin und Leiterin unserer Vorschule berichtete über Neuerungen im Curriculum der kenianischen Vorschulen und deren Umsetzung  in der hope Vorschule.
Lilian eine weitere Lehrerin und Chorleiterin für alle Kinder bei hope informierte, dass sie für die Vorschüler die Teilnahme an einem Gesangswettbewerb der Vorschulen  der Region plane. 
Wir konnten uns auch mit zwei älteren Abschlussschülerinnen der Secondaryschool, Celestine  und Beverlyne unterhalten, die während der Wartezeit auf einen College-Studienplatz in der Vorschule ein Praktikum absolvieren. Beide Mädchen arbeiten engagiert mit und sind eine große Hilfe im Vorschulalltag.

Besprechungen mit der Projektmanagerin und den Sozialarbeiterinnen
In den Besprechungen mit  Projektmanagerin Susan und den Sozialarbeiterinnen Cathrine und Lorah waren wiederum die weitere Verbesserung und Differenzierung der Förderung unserer Kinder und Jugendlichen ein großes Thema. Beispielsweise haben wir über die Förderung von Kindern aus schwierigen Familienverhältnissen gesprochen sowie über die Einbeziehung einer Psychologin während der Ferienbetreuung im Projekt. Diese unterstützenden Maßnahmen haben sich bisher schon mehrfach bewährt.

Die Mitarbeiterinnen haben uns über Veränderungen im kenianischen Schulsystem und den damit verbundenen Umsetzungsprozessen im Schulalltag informiert.

Brunnen und Speisaal
Das Highlight des Besuchs war, dass wir während unseres Aufenthalts die Mitteilung für die Zusage zum Bau einer Brunnenanlage und eines Speisesaals von „1000 Schulen für unsere Welt“ erhielten. Die Organisation „1000 Schulen für die Welt“ hat  unserem Antrag stattgegeben.  Und unser Sponsor  Franz Wieninger übernimmt die Finanzierung. Die Freude über diese positive Nachricht war natürlich bei allen unbeschreiblich groß.
Wir konnten somit schon vor Ort mit den Planungen beginnen.

Der Brunnenbau ist inzwischen bereits abgeschlossen.

Der diesjährige Projektbesuch war wiederum spannend, ereignisreich, inspirierend und motivierend und somit äußerst positiv.

Eure
Marlies Huber-Boch, 1. Vositzende

Weihnachtsaktion 25

WEIHNACHTSAKTION 2025

In diesem Jahr möchten wir allen Kinder und deren Familien vor Weihnachten wieder ein großes Care-Paket zukommen lassen. Die Preise für Lebensmittel sind extrem gestiegen, deshalb ist die Ernährungssituation der Familien unserer Kinder  sehr schlecht. Um trotz der enormen Kostensteigerungen wieder für alle 160 Kinder ein Essenspaket zur Verfügung stellen zu können, würden wir uns über Eure Spende sehr freuen.

Ein Lebensmittelpaket für ein Kind kostet ca. 10 €. Bitte beteiligt EUCH an dieser Weihnachtsaktion.  Jede Spende zählt. Gerne teilen.

Spenden bitte unter Stichwort „ Weihnachtaktion 2025“

Hope e.V.

IBAN: DE19 6729 2200 0001 4444 41
oder
https://paypal.me/HopeDeutschland?locale.x=de_DE&country.x=DE

Wir suchen Paten für neue Kindergartenkinder 2026

Der kleine Promise (3 Jahre) und weitere neue Kindergartenkinder suchen noch Paten. Die Armut in unserem Gebiet in Westkenia ist unvorstellbar. Es fehlt an allem. Der Ukraine Krieg hat die Situation der Menschen die dort leben enorm verschlechtert. Ohne unser Ernährungsprogramm wären diese Kinder unterernährt. Die Eltern oder Verwandte können die Kinder nicht mehr ausreichend ernähren. Wenn Ihr eine Patenschaft bei uns übernehmen möchtet ruft an oder schreibet uns eine Mail unter:

info@hope-deutschland.de

Diese Kinder möchten gerne ab Januar 2026 unseren Kindergarten besuchen und suchen noch dringend Paten. In unserem Kindergarten erhalten diese Kinder zweimal täglich eine warme Mahlzeit, eine Kindergartenuniform, Schuhe und alle Lernmaterialien. Drei Ausgebildete Erzieherinnen unterrichten die Kinder.

Wir freuen uns über Eure Rückmeldung!

Congratulation class 2025

Die diesjährige Entlassfeier unserer Vorschulkinder fand am 23. Oktober statt. Unsere Lehrerinnen und das gesamte Team planten ein wunderschönes Programm für die Angehörigen und Kinder. Es wurden Gedichte aufgesagt und getanzt. Eine Torte durfte natürlich auch nicht fehlen.
Am Ende gingen alle glücklich nach Hause.
Anfang Januar werden alle Kinder eine Grundschule besuchen. Die dazu passenden Schuluniformen wurden den Kindern schon übergeben.

Infobrief 2025

Liebe Freundinnen und Freunde von hope,

der Verein hope e.V. feiert in diesem Jahr sein 15jähriges Bestehen. Es ist bemerkenswert, was unser kleiner Verein in diesem Zeitraum dank Ihrer / Eurer großartigen Unterstützung und eines hervorragend arbeitenden Teams in Kenia auf den Weg gebracht hat. 160 Kinder, Jugendliche und junge Heranwachsende in einer von großer Not betroffenen Region erhalten Bildung und berufliche Perspektiven, eine gesunde und regelmäßige Ernährung, gesundheitliche Vorsorge und ärztliche Behandlungen.

Die Herausforderungen sind nicht kleiner geworden: Die Lebenssituation der Menschen in Kenia ist nach wie vor sehr schwierig. Aufgrund der Inflation sind die Lebenshaltungskosten in den letzten Jahren stark angestiegen und viele Familien leiden große Not. Unsere Mitarbeiterinnen haben uns berichtet, dass viele Kinder montags häufig sehr hungrig von den Wochenenden in die Vorschule zurückkommen, weil sie zu Hause nicht genügend zu essen haben.

Auch unsere Projektarbeit ist von den steigenden Kosten betroffen. Diese konnten wir dank Eurer großartigen Unterstützung zu einem Teil auffangen. Dennoch mussten wir Maßnahmen treffen, um den Kostenerhöhungen entgegenzuwirken. Dabei haben für uns die Sicherung der Bildung an unserer Vorschule und in den Primary- und Junior Secondary- Schools, eine regelmäßige und gesunde Ernährung und die medizinische Versorgung allerdings nach wie vor höchste Priorität.

Dank Ihrer / Eurer Unterstützung konnten wir durch die Weihnachtsaktion 2024 siebzehn bedürftige Familien mit einem energiesparenden und sicheren Herd versorgen. Alle Kinder erhielten an Weihnachten ein Paket mit Lebensmitteln und Seife.

Die Schul- und Berufsabschlüsse des zurückliegenden Jahres:

  • 10 Kinder haben die Vorschule abgeschlossen und sind im Januar in die Primary School gewechselt. In einer sehr schönen Abschlussfeier mit Gesang und Tanz, zu der auch die Eltern und Angehörigen eingeladen waren, haben sie ihre Vorschulzeit beendet.
  • 11 neue Kinder haben wir im Januar 2025 in unserer Vorschule aufgenommen, davon suchen 4 Kinder noch einen Paten.
  • Aufgrund der kenianischen Schulreform fanden im Dezember 2024 keine Hauptschulabschlussprüfungen statt. Alle Achtklässler wechselten in die neu eingerichtete 9. Klasse und absolvieren Ende dieses Jahres ihre Abschlussprüfung.
  • 2 Jugendliche haben die Secondary-School mit einem hervorragenden Ergebnis abgeschlossen. Darauf sind wir sehr stolz. Die beiden Jungen werden von hope weitergefördert und haben im September dieses Jahres ein Studium zum Bachelor of Science in Krankenpflege bzw. zum Bachelor of Science im Gesundheitsmanagement begonnen.
  • 1 junger Heranwachsender hat seine Ausbildung zum Maurer abgeschlossen.
  • 2 junge Frauen haben ihre Ausbildung zur Friseurin abgeschlossen.
  • 1 junge Frau hat ihr Studium in Informations- und Kommunikationstechnologie abgeschlossen.

Lilian, eine unserer Vorschullehrerinnen, hat im letzten Jahr einen Chor gegründet, mit dem sie volkstümliche und traditionelle Lieder und Tänze einübt. Er besteht mittlerweile aus 40 Kindern und Jugendlichen.
Im laufenden Jahr wurden 25 Kinder ärztlich versorgt, viele mit mehreren Folgeterminen – einige von ihnen mussten stationär behandelt werden. Erstmals hatten wir auch ein Psychologenteam in unserem Projekt, das mit den Kindern und Jugendlichen in Gruppensitzungen die Themen Gruppendruck, Selbstbewusstsein, soziale Medien, Respekt, Verantwortung und Freundschaften behandelte. Mit Kindern aus besonders schwierigen familiären Verhältnissen wurden und werden Einzelsitzungen abgehalten.

Von unserer Projektleiterin Susan Agumba erhielten wir die erfreuliche Auskunft, dass sich unsere langjährige Projektarbeit nicht nur individuell auf die betreuten Kinder und Jugendlichen, sondern auch auf die gesundheitliche und soziale Gesamtlage in der Region positiv auswirkt:

  • Aufgrund der Beschulung der Kinder und der langfristigen Bildungs- und Ausbildungsangebote hat sich die Anzahl der Teenager-Schwangerschaften verringert.
  • Da unsere Sozialarbeiterinnen die Familien regelmäßig aufsuchen, können bei den Kindern Krankheiten und Entwicklungsrückstände früher erkannt und angegangen werden.
  • Aufgrund der Förderung ihrer Kinder durch hope werden die Familien entlastet und haben Ressourcen frei für die Pflege und Erziehung der übrigen Kinder.

Auch im zurückliegenden Jahr waren wir bei vielen Veranstaltungen präsent und haben dabei großes Interesse und große Unterstützung für unsere Projektarbeit erfahren. Besonders erwähnen möchten wir:

  • Verkaufs- und Informationsstand bei der Kürnbacher Kerwe
  • Vortrag über unsere Projektarbeit bei den Kürnbacher Landfrauen
  • Glühweinfest in Moni´s Reiseshop in Karlsdorf mit Losverkauf zugunsten von hope
  • Missionsfrühstück in Karlsdorf
  • Federseelauf des Progymnasiums Bad Buchau.

Die Hilfen, die unsere Kinder und Jugendlichen erhalten, sind nur durch Ihre / Eure Unterstützung möglich, sei es in Form einer Patenschaft, einer Fördermitgliedschaft oder durch einzelne Spenden.

Dafür bedanken wir uns sehr herzlich.

Eure/Ihre
Marlies Huber-Boch, 1. Vorsitzende

Ausblick:

  • Sonntag, 26.10.2025, 11 – 18 Uhr: Informations- und Verkaufsstand bei der Kürnbacher Kerwe in der Hessenkelter
  • Veranstaltung in Moni´s Reiseshop in Karlsdorf: voraussichtlich Mitte Januar 2026.
    Wir werden Sie rechtzeitig in den sozialen Medien über den genauen Termin informieren.

Hope bei Kürnbacher Kerwe 2025

hope e. V. bei der Kürnbacher Kerwe

Am vergangenen Sonntag war hope e.V. mit einem Verkaufs- und Informationsstand wiederum bei der Kürnbacher Kerwe vertreten. Trotz Kälte und Wind haben sich zahlreiche Besucher in der Hessenkelter in Kürnbach eingefunden, um sich über unser Projekt in Kenia zu informieren. Viele unterstützten uns durch den Kauf von afrikanischem Kunsthandwerk und Schmuck. Besonders gefreut hat uns, dass wir 5 Patenschaften vermitteln konnten. Diese Kinder werden wir ab Januar 2026 in unserer Vorschule aufnehmen. Ein herzliches Dankschön dafür.

Unser Dank gilt unserem Vereinsmitglied Hubert Bubenitschek, seiner Familie, die beim Auf- und Abbau sowie beim Verkauf mitgeholfen hat.

Projektbesuch Februar 2025

Unser diesjähriger Projektbesuch fand im Februar statt. Unsere Vorschulkinder bereiteten uns mit einem Willkommenslied, einen herzlichen Empfang. Auch unsere Kleinsten, die erst im Januar aufgenommen wurden, sangen und klatschten schon kräftig mit.

Als Erstes verschafften wir uns einen Eindruck vom Gelände, den Baulichkeiten und den Einrichtungsgegenständen und leiteten notwendige Neubeschaffungen und Reparaturen in die Wege. So muss beispielsweise einer der beiden Herde in der Küche, auf dem täglich über 100 Mahlzeiten für die Kinder und Jugendlichen zubereitet werden, ersetzt werden. Die Spielplatzgeräte sind neu zu streichen und die Aufprallfläche an der Rutschbahn muss mit Rindenmulch eingestreut werden, um eine bessere Sicherheit zu gewährleisten.

Auch in diesem Jahr haben wir mit unseren Lehrkräften Gespräche geführt und sie nach ihren Aufgabenschwerpunkten und Herausforderungen gefragt. Sylviah unsere Vorschulleiterin berichtete, dass unsere Vorschule aufgrund der personellen und materiellen Ausstattung als die Beste in der Region zählt.

Neben dem Unterricht ist der tägliche Gesundheits-Check der Kinder ein wichtiger Bestandteil der schulischen Abläufe. So können Krankheiten früh erkannt werden. Unsere Sozialarbeiterinnen werden bei Verdachtsfällen sofort informiert, diese leiten dann die erforderlichen medizinischen Schritte sofort  in die Wege. Dies ist besonders wichtig bei Verdacht auf Malaria. Malaria kann für unsere jüngsten Kinder lebensbedrohend sein, deshalb muss schnell reagiert werden. Sorge bereitet unseren Lehrkräften auch der mangelhafte Ernährungszustand von fast der Hälfte unserer Vorschulkinder, da diese an den Wochenenden zu Hause kein oder zu wenig Essen erhalten.

Lilian, eine weitere Vorschullehrerin, hat im letzten Jahr einen Kinderchor gegründet. Mittlerweile nehmen 40 Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 15 Jahren an den Chorproben teil. Zu unserem  Abschied haben die Kinder in wunderschönen Kostümen und voller Begeisterung den traditionellen kenianischen Isukuti-Tanz mit Gesang und Trommeln aufgeführt. Bei der Tanzvorführung und im Gespräch mit Lilian wurde deutlich, mit welcher Begeisterung und Hingabe sie mit den Kindern arbeitet.

Ein großer Erfolg war unsere Weihnachtsaktion 2024, mit der wir insgesamt 17 bedürftigen Familien in unserer Region zu einem sicheren und energiesparenden Herd verhelfen konnten. Einer dieser Familien, die erst wenige Tage zuvor den neuen Herd eingebaut bekam, statteten wir einen Besuch ab. Voller Stolz und Freude führte uns die Mutter von Cedrick und Lyam, zwei Kinder aus unserem Projekt, ihren neuen Herd vor.

Eine besonders erfreuliche Rückmeldung erhielten wir von unserer Projektleiterin Susan. Unsere mittlerweile 15jährige Projektarbeit hat sich nicht nur positiv auf die zahlreichen Kinder und Jugendlichen ausgewirkt, die wir in unserem Projekt gefördert haben und fördern, sondern auch auf die Gesamtsituation der Familien in unserem Einzugsgebiet:

  • Aufgrund der Beschulung und der langfristigen Bildungs- und Ausbildungsangebote, die wir den jungen Menschen bieten, hat sich die Anzahl von Teenager-Schwangerschaften verringert.
  • Da unsere Sozialarbeiterinnen die Familien regelmäßig aufsuchen, können bei den Kindern Krankheiten und Entwicklungsrückstände früher erkannt werden.
  • Aufgrund der Förderung einzelner Kinder durch unser Projekt werden die Familien entlastet und haben freie Ressourcen für die Pflege und Unterstützung ihrer übrigen Kinder.

Mit äußerst positiven Eindrücken, sowohl in Bezug auf die Motivation und das Engagement unserer Mitarbeiterinnen als auch auf die Erfolge unserer Projektarbeit, traten wir den Heimweg an.

Badische Kelter Kürnbach

Badische Kelter Kürnbach – bestens besucht…. Vergangenen Freitag war das hope-Team eingeladen bei den Landfrauen in Kürnbach. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Ulrike Wanielik, folgten beeindruckende Wildlife Impressionen, stimmungsvoll untermalt mit Perkussion von Klaus Boch. Marlies Huber-Boch und Hubert Bubenitschek  berichteten über die langjährige und erfolgreiche Arbeit von hope e.V. in Westkenia. Die Veranstaltung fand reges Interesse bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern.
Vielen Dank…. Asante Sana …. für die ausgesprochen interessierten Gespräche im Anschluss an die Veranstaltung, die erfreuliche Spendenbereitschaft und die neuen Patenschaften.