Projektbesuch Kenia 2026
Bei unserem diesjährigen (März) Projektbesuch haben wir wieder etliche notwendige Arbeiten, Aktionen und Projekte geplant und vorbereitet. Erfreulicherweise konnten wir die neuen Vorschulkinder willkommen heißen, die seit Januar 2026 die hope Vorschule besuchen. Wir „Muzungus“ (weiße Menschen) wurden mit großen Augen und teils sehr schüchtern begrüßt.
Einige der neuen Vorschulkinder suchen noch Paten.
Gespräche mit Vorschullehrerinnen und Schülern
Silviah, Lehrerin und Leiterin unserer Vorschule berichtete über Neuerungen im Curriculum der kenianischen Vorschulen und deren Umsetzung in der hope Vorschule.
Lilian eine weitere Lehrerin und Chorleiterin für alle Kinder bei hope informierte, dass sie für die Vorschüler die Teilnahme an einem Gesangswettbewerb der Vorschulen der Region plane.
Wir konnten uns auch mit zwei älteren Abschlussschülerinnen der Secondaryschool, Celestine und Beverlyne unterhalten, die während der Wartezeit auf einen College-Studienplatz in der Vorschule ein Praktikum absolvieren. Beide Mädchen arbeiten engagiert mit und sind eine große Hilfe im Vorschulalltag.
Besprechungen mit der Projektmanagerin und den Sozialarbeiterinnen
In den Besprechungen mit Projektmanagerin Susan und den Sozialarbeiterinnen Cathrine und Lorah waren wiederum die weitere Verbesserung und Differenzierung der Förderung unserer Kinder und Jugendlichen ein großes Thema. Beispielsweise haben wir über die Förderung von Kindern aus schwierigen Familienverhältnissen gesprochen sowie über die Einbeziehung einer Psychologin während der Ferienbetreuung im Projekt. Diese unterstützenden Maßnahmen haben sich bisher schon mehrfach bewährt.
Die Mitarbeiterinnen haben uns über Veränderungen im kenianischen Schulsystem und den damit verbundenen Umsetzungsprozessen im Schulalltag informiert.
Brunnen und Speisaal
Das Highlight des Besuchs war, dass wir während unseres Aufenthalts die Mitteilung für die Zusage zum Bau einer Brunnenanlage und eines Speisesaals von „1000 Schulen für die Welt“ erhielten. Die Organisation „1000 Schulen für die Welt“ hat unserem Antrag stattgegeben. Und unser Sponsor Franz Wieninger übernimmt die Finanzierung. Die Freude über diese positive Nachricht war natürlich bei allen unbeschreiblich groß.
Wir konnten somit schon vor Ort mit den Planungen beginnen.
Der Brunnenbau ist inzwischen bereits abgeschlossen.
Der diesjährige Projektbesuch war wiederum spannend, ereignisreich, inspirierend und motivierend und somit äußerst positiv.
Eure
Marlies Huber-Boch, 1. Vositzende













